Ab 12.00 Uhr gibt es Live-Akustik-Musik mit Christina Hartmann, der bayerischen Sängerin mit Powerstimme, dem Multitalent und Sänger Sio Steinberger und Vait, der solo auftritt mit Songs aus der aktuellen CD. Die Band Vait war kürzlich für den MTV European Music Award nominiert. Der STAND-UP selbst beginnt um 13.00 Uhr mit Grußworten der zweiten Bürgermeisterin Heidi Benda. Wie immer wird dann der STAND-UP Text verlesen, die Anwesenden gehen gemeinsam in die Hocke und stehen dann auf um ein Zeichen zu setzen gegen Armut. Zu dem Zeitpunkt wird mit Pfeifen, Trommeln oder Ratschen auf die Aktion aufmerksam gemacht werden.
Außerdem sind das erste Mal dabei: Die Streitschlichter des Gymnasium Bad Aibling, sie organisieren den diesjährigen STAND-UP mit, sind aktiv am 14. Juli dabei und bieten Spiele für Kinder an. Neu ist auch die Aktion „Weil’s ned Wurst is, gib dein Senf dazu“ von Christian Otto („Deutschlands größter Fan“ – der Mangfall-Bote hat darüber berichtet) Der Erlös des Würstlverkaufs geht an den Dominik-Brunner-Förderverein für Zivilcourage e.V.. Die Damen von Aib4you verkaufen Kuchen, Kaffee und Getränke. Der Erlös wird unter den Teilnehmern aufgeteilt. Eine freie Umarmung mit Lächeln kann man sich bei der Aktion „Ich brauche kein Geld, aber eine Umarmung oder ein Lächeln würden mich sehr freuen“ angeboten. Dies ist angelehnt an den „Weltknuddeltag“ den es nun seit 25 Jahren gibt und jedes Jahr am 21. Januar weltweit stattfindet.
Zusätzlich werden Fotos und Video-Clips der weltweiten STAND-UPs der letzten Jahre gezeigt.
Warum der STAND-UP noch bis 2015 stattfinden wird?, beantwortet Irene Durukan – Initiatorin des Bad Aiblinger STAND-UP wie folgt: “ Die Regierungen der Länder haben im Jahr 2000 auf dem UN-Millenniumgipfel versprochen, die Armut entscheidend zu verringern. Deshalb haben die Vereinten Nationen acht konkrete und messbare Ziele zur Armutsbekämpfung festgeschrieben. Diese "Millennium- Entwicklungsziele" setzen klare Vorgaben.
Wir wollen auf die UN-Milleniumsziele aufmerksam machen und somit auf die Umsetzung durch die Länder bis 2015. Kein Mensch verlässt seine Heimat und Familie ohne guten Grund. Leider zählen überwiegend Armut und Gewalt zu diesen Gründen. Mangelnde Rahmenbedingungen sind Ursache von Armut. Hilfe vor Ort ist das was zählt. Wir wollen, dass die Menschen und Regionen gestärkt werden.“
Weitere Informationen:
https://www.facebook.com/#!/kein.geld.aber
STAND-UP 2012 Zeitplan
Stell dich gegen Armut
Pressemitteilung Mut & Courage Bad Aibling e.V


























