Mittelpunkt der Serie war und ist jedoch die Reihe "Kultur im Park" mit bis zu 2000 Gästen pro Abend im Freien. Dabei haben sich laut Jahn "drei Arten" von Besuchern heraus kristallisiert. So würde der Teil der Zuhörer, der hauptsächlich zum Musikhören käme, direkt vor der Bühne die Bestuhlung nutzen.
Diejenigen, die die Musik zwar hören, sich aber gleichermaßen mit Freunden zum Ratschen treffen wollen, würden an den rund 60 Biertisch-Garnituren Platz nehmen. "Und wenn der gesellschaftliche Aspekt im Vordergrund steht, dann kommen die Gäste mit Picknickdecke und Brotzeit bewaffnet zum Konzert, um es sich auf der Wiese gemütlich zu machen", erklärt der Kurdirektor.
Heuer kann sich Jung und Alt bis September wieder regelmäßig am Freitagabend jeweils um 19.30 Uhr auf 13 Kultur im Park-Konzerte freuen. Jahn und Manfred Lenz, der mit der MIR die Reihe von Anfang an mit begleitet und die Musikauswahl mit ausgewählt hat, haben wieder darauf geachtet, dass möglichst Musiker und Band aus der Region verpflichtet werden.
Um den Interessierten das Angebot gebündelt auf einen Blick bieten zu können, wurde heuer erstmals ein gemeinsamer Flyer für "Kultur im Park", die Frühschoppen-Konzerte (sonntags um 10.30 Uhr) sowie für die Volksmusik im Brunnenhof (donnerstags um 19 Uhr) veröffentlicht.
Eine weitere Neuheit ist die Kooperation mit dem Einzelhandel, wie Jahn erläutert. "Heuer werden die Aiblinger Geschäfte erstmals vor unseren Konzerten freitags ihre Türen bis 19.30 Uhr geöffnet lassen. Dann können die Konzertbesucher vor der Veranstaltung noch gemütlich bummeln."
Rund 40000 Euro investiert die Gesellschaft für Kur- und Fremdenverkehr Bad Aibling (Aib-Kur), in die gesamte Veranstaltungsreihe "Umsonst und draußen". Dem Verhandlungsgeschick von Manfred Lenz und dem guten Ruf des Projekts sei es zu verdanken, dass die Künstler häufig auch unter ihrem gewohnten Tarif in Aibling auftreten würden.
Kostenlos sollen die Angebote auch weiterhin sein, verspricht der Kurdirektor. Bei Regen werden die Konzerte ins Kurhaus verlegt. "Da ist zwar die Akustik und die Atmosphäre schlechter als draußen, aber dafür dürfen im Saal die Konzerte länger dauern", betonte Manfred Lenz.
Zum Auftakt am Freitag, 11. Mai, gewannen die Veranstalter mit Wally Warning für Kultur im Park einen Vollblutmusiker, der für eine lebensfrohe Mischung aus Reggae und Pop steht. Jetzt hoffen sowohl Jahn als auch Lenz und AIB-Kur-Mitarbeiterin Hilde Manzke auf gutes Wetter: "So eine Musikrichtung wie sie Wally Warning bietet, hatten wir in dieser Form bisher noch nie. Deshalb wäre ein toller Frühlingstag zum Auftakt genial."
dli/Mangfall-Bote


























