Die Kosten für die Generalinstandsetzung bezifferte die Verwaltung mit 1,56 Millionen Euro. Hierbei könnten jedoch wesentlich höhere Fördergelder abgeschöpft werden - laut Schwaller in einer Größenordnung von 500000 Euro. Somit verbliebe für die Stadt eine Summe von rund einer Million Euro.
Eine erfreuliche Nachricht am Rande hatte zudem Bauamtsleiter Andreas Krämer: Durch eine Überarbeitung der notwendigen Elektroinstallationen ergab sich immerhin eine leichte Kostenreduzierung um 30600 Euro auf rund 170800 Euro.
Zu den Schwachpunkten an dem denkmalgeschützten Schulgebäude zählen die Fenster. Jene an der Südseite stammen aus den Jahren 1960 bis 70 und sind Krämer zufolge zwar baulich größtenteils in Ordnung.
Ausgetauscht werden müssten aber die verfaulten Bodenschwellen. Zudem müssten alle Fenster abgeschliffen, neu gestrichen und nachverkittet werden. Doch auch Wärmedämmung, Sonnen- und Schallschutz entsprechen den heutigen Anforderungen nicht mehr.
Die Schulleitung hat bereits mehrfach Vorkehrungen gegen Sonneneinstrahlung und Straßenlärm gefordert. Ein Versuch, Scheiben mit einer Hitzeschutz- und Energiesparfolie zu überkleben (Kostenpunkt: 1175 Euro für vier Fenster) habe keine merkliche Verbesserung gebracht, erläuterte Krämer. In extrem schlechtem Zustand seien zudem die Fenster an der Westseite, die 1995 ausgetauscht worden waren. "Kurz- und mittelfristig müssen alle Fenster erneuert werden", lautete das Fazit der Verwaltung. Sie schlug daher vor, diese Arbeiten mit in die Brandschutzmaßnahmen zu integrieren.
Dem schloss sich der Stadtrat an. Noch in diesem Jahr sollen die Fluchttreppen in einem ersten Bauabschnitt errichtet werden. Kostenpunkt: rund 335700 Euro. Im kommenden Jahr folgen die weiteren Brandschutzmaßnahmen und der Einbau der neuen Fenster. Als nicht erforderlich betrachtete der Stadtrat hingegen die ursprünglich vorgesehene Lüftungsanlage.
Und auch die in der Vergangenheit bereits umstrittene Video-Überwachunsganlage für 12000 Euro wurde gestrichen.
Für die im Jahr 2014 geplanten Umbaumaßnahmen für die Hofbergschule liegt noch keine Kostenschätzung vor.
Eva Langwieder/Mangfall-Bote


























