Die Polizeiinspektion Brannenburg äußerte sich nach einer Ortsbegehung zu dieser Verkehrssituation. Demnach wird die Lage dort als problematisch angesehen. Für Kinder entstehe durch den Überweg eine Scheinsicherheit. Aus diesem Grund sei damit zu rechnen, dass Kinder - ohne auf den Verkehr zu achten - die Straße überquerten. "An dieser Stelle wäre eine Verständigung zwischen den Verkehrsteilnehmern notwendig, da die Vorrangssituation zwischen Fußgängern und Fahrzeugen häufig unklar ist", stellt die Polizei in ihrer Stellungnahme klar. Ebenso sei eine Abschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen für Kinder kaum möglich.
Die mögliche Alternative, den Zebrastreifen weiter in südliche Richtung (Richtung Heimgarten) zu verlegen, verwarf das Gremium. Aufgrund der Distanz zur Schule und zum Kindergarten würde der Überweg nicht genutzt werden. Würde der bestehende Fußgängerüberweg beibehalten, so müssten die Beschilderung und die Markierung den bestehenden Vorschriften entsprechen. Die Verkehrszeichen müssten mit einer Reflexfolie oder mit Innenbeleuchtung ausgestattet und die Übergangsstelle entsprechend ausgeleuchtet werden. Im derzeitigen Zustand ist der Fußgängerüberweg laut Bürgermeister Hans Hofer rechtswidrig.
Aufgrund dieser Überlegungen und des Umstandes, dass die Geschwindigkeit in der Gartenstraße auf 30 km/h beschränkt ist, fasste der Bau- und Umweltausschuss einstimmig den Beschluss, den Zebrastreifen zu entfernen. Zwei Schilder "Achtung Kinder" werden nun dort angebracht.
kok/Mangfall-Bote


























