Schüler und Direktor des Gymnasiums Bruckmühl über die Belegung ihrer Turnhalle

"Bin stolz, dass meine Schüler weiter sind als die Erwachsenen"

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v.l: Die Schülersprecher Alexander Georgi, Barbara Seidl, Dominik Sailer und Schulleiter Walter Baier

Bruckmühl -  Mittlerweile leben seit sieben Wochen Flüchtlinge in der Doppelturnhalle des Gymnasiums. Wir haben mit Schulleiter Walter Baier und den Schülersprechern über die Situation an ihrer Schule gesprochen.

Die Schülersprecher Barbara Seidl, Dominik Sailer und Alexander Georgi (einer der Leiter des AK Integration) besuchen die zehnte Klasse des Gymnasiums in Bruckmühl. Zusammen mit Direktor Walter Baier standen sie im Interview mit mangfall24.de Rede und Antwort. Sie erzählten ausführlich von den Auswirkungen und Situationen, die die Unterbringung der Flüchtlinge in der Sporthalle an ihrer Schule mit sich bringt:

Es läuft reibungslos

mangfall24.de: Wie stellt sich die Situation an eurer Schule dar?

Direktor Baier: Letztendlich läuft es bei uns reibungslos. Weil wir auch nicht die ersten waren, ich glaube das hat viel ausgemacht. 

Dominik Sailer: Wobei das „reibungslos“ ist auch Definitionssache, es tangiert uns wenig im alltäglichen Schulbetrieb, d.h. fast gar nicht. Man sieht sie nur entlanglaufen oder am Parkplatz.

Barbara Seidl: Wir malen gerade für den Tutorenfasching und da hat eine Mitschülerin Kinder mitgebracht so im Alter von fünf bis sechs Jahren. Das hat ihnen sehr viel Spaß gemacht.

Situation gut geplant

Direktor Baier: Reibungslos habe ich so gemeint, dass wir das gut geplant hatten und dass es auch genauso läuft. Dass wir auf der einen Seite sagen: „Ja wir haben hier eine Aufgabe, die wir auch erfüllen im positiven Sinne, auf der anderen Seite haben wir klare Vorgaben, die auch erfüllt werden. Damit läuft der Laden. Es gab Informationsveranstaltungen wie die Bürgerversammlung, einen Elternabend oder den Tag der Begegnung. Dieser Tag war auch glaube ich das Wichtigste (da sind sich alle einig). Gerade für die Schüler selber, weil auch viele Gerüchte im Umlauf waren.

Abstruse Gerüchte im Umlauf

mangfall24.de: Was waren solche Gerüchte?

Alexander Georgi: Typische Vorurteile

Barbara Seidl: Ich habe z.B. gehört, die Turnhalle wird umgebaut und alle Umkleiden werden herausgerissen.

Direktor Baier: Man muss das wirklich auch so sehen von außen, das ist ihre Schule. Das ist schon wie eine zweite Heimat für die Schüler und wenn dann da was passiert, das berührt jeden.

Zusammenarbeit mit der Asylhilfe Bruckmühl

mangfall24.de: Gibt es Interaktion mit den Flüchtlingen?

Dominik Sailer: Ja. Wir arbeiten mit der Asylhilfe Bruckmühl Hand in Hand. Z.B. haben wir ein Fußballturnier veranstaltet oder einen Spielenachmittag für Kinder.

Alexander Georgi: Seit diesem Jahr haben wir einen AK gegründet, den AK Integration. Der hat so ca. 50+ Mitglieder.

mangfall24.de: Das sind ja sehr viele!

Dominik Sailer: Ja, der AK konnte sich vor Ansturm kaum retten.

mangfall24.de: Wie organisiert ihr euch in dem AK?

Alexander Georgi: Unter anderem über eine WhatsApp Gruppe. Wir sind insgesamt drei Gründer und treffen uns immer wieder, um Ideen zu sammeln. Z.B. Montags sind wir immer im Pfarrheim und veranstalten Spielenachmittage. Oder auch ganz normale außerschulische Dinge wie eben das Fußballturnier. Wir haben auch eine Turnhalle in Vagen gemietet.

Direktor Baier: Sind dort auch Erwachsene dabei?

Alexander Georgi: Nein, bis auf ein paar 18-Jährige, die uns hinfahren, sind keine Erwachsenen dabei. 

Integration der Flüchtlinge durch die Schüler

Dominik Sailer: Mit dem AK arbeiten wir auch zusammen, wenn es aktuell um Fasching geht. Wir wollen den Flüchtlingen auch die Möglichkeit bieten, wenn sie mitkriegen, dass hier Party ist, dass sie auch teilnehmen können. Da haben wir die Regelung gefunden, dass immer einer vom AK Integration einen Flüchtlig begleitet und ihm das so ein bisschen zeigt.

mangfall24.de: Habt ihr eine Art „Patenschaft“, also dass immer ein Mitglied des Aks einen Flüchtling betreut?

Barbara Seidl: Also direkte Patenschaften nicht. Aber was ich so mitbekommen habe, dass gerade die Kleinen schon sehr viel Vertrauen haben. Das ist sehr süß anzusehen.

Kommunizieren mit Händen und Füßen

mangfall24.de: Wie gestaltet sich das mit der Sprachbarriere?

Barbara Seidl: Sie reden englisch, aber natürlich so, wie ein sechsjähriges Kind Englisch spricht. Und mit Händen und Füßen. Die schaffen das schon irgendwie. Es kommen auch schon immer wieder ein paar Brocken Deutsch.

"Situation wäre mit nur  jungen Männern sicher anders"

mangfall24.de: Wie alt sind die Kinder so?

Direktor Baier: Wir haben ja knapp Menschen 200 hier, davon sind fast die Hälfte Kinder. Alle Altersstufen durch. Am Anfang hieß es, sie sind vielleicht vier bis sechs Wochen da, jetzt heißt es wieder anders. Da es ja Familien sind, sollen sie erst wieder gehen, wenn sichergestellt ist, dass eine dezentrale Unterbringung möglich ist. Diese Familien werden auch immer peu à peu gehen. Da gehen dann mal 20 über Nacht und dann kommen wieder 20 Neue. Das ist der Plan hier. Wir wären natürlich schon froh, wenn das dauerhaft auch Familien wären. Wenn also Familien durch Familien ersetzt würden. Das hat man natürlich schon gesehen in Bad Aibling oder Raubling: Wenn nur junge Männer kommen, ist das eine ganz andere Situation als mit Familien. Keine Positivere.

Es könnte sein, dass die Menschen hier auch mehrere Monate bleiben müssen, wobei ich das niemandem zumuten möchte. 

Man hält sich an das, was ausgemacht war

mangfall24.de: Schauen Sie ab und zu mal hinein in die Halle?

Direktor Baier: Ganz selten. Ich halte mich bewusst raus. So war es auch ausgemacht. Außer es gibt irgendetwas was ausgetauscht werden muss, dann geht das über die Security. Z.B. gestern, da hat man mir gesagt, Vorsicht, es sind viele krank. Das muss ich dann auch weitergeben. Bevor Fasching jemand rüber kommt muss die Security zustimmen.

Am Anfang gab es das große Kennenlernen, jeder wollte wissen „wer ist wer“. Es gibt ja diese Absperrung, da musste ich auch meinen Lehren sagen: „Nein, sie dürfen sie nicht rüber lassen.“ Auch wenn sie gerne auf unserem Hartplatz mitspielen würden. Erstens habe ich es den Eltern versprochen, es gibt auch Eltern die wollen das nicht. Außerdem muss man auch die Gefahren im Auge behalten, wenn etwas passiert. Es ist meine Aufgabe zu sagen: „Wir müssen uns an die Regeln halten.“ Das war im Vorfeld so ausgemacht.

Angst über ausfallenden Sportunterricht vorgeschoben

mangfall24.de: Wie gestaltete sich der Kontakt zu den Eltern der Schüler?

Dominik Sailer: Ich denke die meisten Eltern hatten eben Panik wegen des Sportunterrichts, dass der nicht stattfindet.

Direktor Baier: Ich glaube das war vorgeschoben. Die Ängste müssen ja verbalisiert werden. Da hatten wir das ganze Spektrum. Vom Ausfall des Sportunterrichts, der ja nie ausgefallen ist und auch nicht ausfallen wird, bis zu dem, dass wir ja dann weniger Parkplätze haben. Es gab die absurdesten Dinge. Als wenn das eine Rolle spielen würde, dass wir jetzt weniger Parkplätze haben.

Man sieht positiv in die Zukunft

Dominik Sailer: Was ich mitbekomme aus unserem Umfeld ist, dass viele eigentlich aufgeschlossen waren demgegenüber, was hier passiert. Es wird vielleicht die ersten paar Wochen und Monate befremdlich sein, aber im Großen und Ganzen schaut man positiv drauf zu. Klar, dass da immer mal wieder so ein Paar aus der Reihe tanzen, das ist gegeben bei so vielen Leuten die hier sind.

mangfall24.de: Wie tretet ihr mit den Flüchtlingen in Kontakt, wenn etwas geplant ist wie z.B. ein Fußballspeil oder dergleichen?

Alexander Georgi: Wir setzen uns erst einmal innerhalb des Aks zusammen und dann halten wir Absprache mit der Asyhilfe und der Security. Bei einigen Veranstaltungen brauchen wir dann auch eben einen Fahrdienst, den wir dann organisieren.

Ungünstigste aller Hallen

Die Turnhalle des Gymnasiums in Bruckmühl dient seit sieben Wochen als Flüchtligsunterkunft

Direktor Baier: Es ist ja hinten raus nicht abgesperrt. Es ist nur hier zur Schule abgesperrt. Jeder kann auf diesen Sportplatz und kommt nicht an der Security vorbei. Das ist ja kein Gefängnis. Das Glück war auch, dass es bisher von den Temperaturen sehr mild ist. So haben sie auch noch den Rasenplatz. Wenn die Flüchtlinge nur die Halle hätten, wäre das sowas von übel. Im Sommer ist das das Gegenteil. Wir haben eine reine Glashalle, die hat im Sommer ungefähr 50-60 Grad. Ich weiß nicht wie das dann wird, wie man da dann schlafen kann. Soweit denkt jetzt noch keiner. In der Hinsicht haben wir die ungünstigste aller Hallen. Im Winter waren es keine 15 Grad drin. Mehr geht leider nicht, da die Halle mit einer Fußbodenheizung beheizt wird. Über das Parkett wurden drei Schichten Isolierlagen gelegt um das Parkett zu schützen, aber das dämpft natürlich auch die Wärme.

Wenig Kontakt zu Flüchtlingseltern

mangfall24.de: Habt ihr auch Kontakt zu den Eltern der Flüchtlingskinder?

Alexander Georgi: In der Regel nicht. Das geht alles über die Schülerschaft.

Direktor Baier: Es geht eigentlich fast nur um die Kinder. Die Erwachsenen haben eigene Programme. Sie sind aber sehr eingeschränkt, das können sie nur wahrnehmen, wenn sie ihre Kinder mal „los sind“.

Großes Vertrauen der Eltern

mangfall24.de: Wie gestaltet sich das von Seiten der Eltern? Sind sie offen und geben ihre Kinder einfach so ab? Haben sie Vertrauen?

Direktor Baier: Das finde ich so erstaunlich. Es war von Anfang an so, dass die Eltern ihre Kinder „abgeben“. Auch mit Fahrdiensten etc. Da haben sie erstaunliches Vertrauen. Ich dachte, dass es da mehr Probleme gibt, aber das ist offenbar nicht der Fall.

Tag der Begegnung und Elternbriefe

mangfall24.de: Wie wurde das Thema Flüchtlinge innerhalb der Schule kommuniziert?

Barbara Seidl: Von der Schule wurde ein Tag der Begegnung organisiert. Da konnten wir in die Turnhalle rein und uns das alles ansehen. Danach haben wir mit den Lehrern darüber gesprochen und Schüler des P-Seminars haben Vorträge gehalten.

Direktor Baier: Es wurden auch vier Elternbriefe verschickt. Jetzt reicht es aber auch. Es ist am Anfang wichtig, zu informieren. Ich habe jedoch nicht vor, die Eltern alle vier Wochen zu informieren. Auf der Klassenelternsprecherversammlung hat unsere Sozialpädagogin die Elternsprecher auf den neuesten Stand gebracht. Die Informationen verteilen sich dann weiter wie ein Schneeballsystem. Mehr wie unsere Eltern kann man über die Situation nicht wissen.

Müll und verstopfte Rohre

mangfall24.de: Gibt es auch irgendwelche Probleme?

Direktor Baier: Natürlich. Probleme sind jedoch relativ. Bestimmte Dinge wie Müll oder die Abflussleitungen verstopfen ständig. Beispielsweise durch Handtücher oder Plastikbecher. Der Einzige der das mitbekommt ist unser Hausmeister. Der ruft dann beim Landratsamt an. Das Müllproblem ist aber auch schon besser geworden. Es ist nicht so, dass da totale Abehnung herrscht. Viele Dinge sind einfach nicht klar. Sie fragen dann auch nach, was darf man, was nicht. Beispielsweise auch beim WLAN. Da kommt oft die Frage, darf man dort stehen bleiben, am Kaffee z.B. Da wird wahrscheinlich auch dieser Unterschied deutlich, ob es Familien sind, die sich integrieren wollen. Den Eindruck haben wir sehr.

"Man merkt die Unsicherheit"

Jedoch haben nicht alle, die dort drüben sind die Bleibegarantie. Das kommt auf den Einzelfall drauf an. Eine sichere Sache ist das nicht und diese Unsicherheit merkt man schon. Man merkt, sie sind jetzt angekommen und jetzt kommt das Grübeln. Jetzt kommt eine Phase, wie geht es weiter? Da denkt der ein oder andere sicher auch nicht nur an sich sondern auch an seine Kinder. Das glaube ich wird dann schon schwierig. Wenn die Integration greifen soll, muss sie ja bei den Kindern ansetzen. Das ist ja eine Chance. Die Erwachsenen sind es nicht, da muss man ganz ehrlich sein. Das sind die Kinder.

"Nachteil der eigenen Kinder würde niemand akzeptieren"

Bei allem was jetzt kommt wird das Problem die Bürokratie und das System sein. Nicht die Menschen. Anordnungen von oben, wie Zwangsbeschlagnahmung oder was sonst so im Umlauf ist, würde die Situation viel schlimmer machen. Wenn das einmal beginnt, dass man per Zwang etwas durchsetzt für die Flüchtlinge gegen die eigene Bevölkerung, dann ist es vorbei mit der Willkommenskultur. 

Beispielsweise wenn die kommunalen Turnhallen oder Klassenzimmer hier beschlagnahmt werden würden. Das würde für die Schüler dann bedeuten: Schichtunterricht. Wenn etwas zu Lasten der eigenen Kinder passiert, dann wäre das Fass übergelaufen. Wenn es um die eigenen Kinder geht, dann ist die Bevölkerung um ein Vielfaches empfindlicher. Einen Nachteil der eigenen Kinder würde niemand hier akzeptieren, egal wer da kommt und wie nett die alle sind. Ich glaube das wird der springende Punkt werden in den nächsten Jahren, dass man hier einen Ausgleich findet, oder dass man Zusätzliches schafft.

Stolz auf die eigene Schule

mangfall24.de: Welche Chancen seht ihr durch die Situation?

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Dominik Sailer: Zum einen die Chance, dass man eine neue Kultur kennenlernt. Ich sehe aber auch rückblickend nicht nur Chancen sondern auch Stolz auf eine gewisse Art und Weise wie unsere Schule damit umgegangen ist und wie das alles gelaufen ist. Dass man sagen kann unsere Schule geht da wirklich gut damit um. Wir gründen einen AK der sich damit auseinander setzt oder laden sie zum Fasching ein. Einfach dass die Bereitschaft da ist, sich damit auseinanderzusetzen. Ich habe das Gefühl, dass da wirklich die ganze Schule dahinter steht mit dem was wir hier machen. Dadurch rücken wir alle hier auch nochmal ein Stück zusammen. Man lernt viel über Toleranz und andere Kulturen. Es heißt nicht nur Toleranz gegenüber Flüchtlingen, man lernt allgemein Toleranz für sein späteres Leben. Das ist dieser Satz, den wir mal auf dem SMV Seminar formuliert haben: Schule vermittelt nicht nur Wissen sondern auch Werte.

Direktor Baier: Ich bin da stolz, dass meine Schüler weiter sind als die Erwachsenen.

Schüler distanzieren sich von rassistischen Meinungen

Barbara Seidl: Ich finde das eben so schön, dass es uns nicht so beeinflusst, sondern dass es einfach so akzeptiert wird. Ich habe niemanden so wirklich erlebt, der sich dagegen gewehrt hat. Es hieß einfach ok, dann machen wir das jetzt zusammen. Ich habe so eine Grundzufriedenheit. Ich hatte anfangs ehrlich gesagt schon ein bisschen Angst, dass sich da herauskristallisiert, dass es wirklich Radikale gibt, aber das ist nicht passiert.

Direktor Baier: Diesen Status Quo muss man erhalten.

Dominik Sailer: Ich finde es schön wie wir als Schülerschaft gemeinsam reagieren. Z.B. als einen Tag bevor die Flüchtlinge kamen gab es eine Gegenaktion, bei der Unbekannte die Turnhalle mit Plakaten beklebten. Die Q12 hat dann mit ganz vielen bunten Post-its dagegen „plakatiert“. Da merkt man einfach dass wir da alle an einem Strang ziehen und uns ganz klar von solchen Meinungen distanzieren.

Baier: Seitdem ist aber auch nichts mehr in diese Richtung passiert.

Schüler klären Schüler auf

mangfall24.de: Welche Idee stand hinter dem AK Integration?

Alexander Georgi: Der wurde im Zuge des SMV Seminars gegründet. Die Idee dabei war die Schüler aufzuklären, damit sie die Ängste überwinden können. Wir wollten etwas nachhaltiges schaffen, wo viele mitmachen können.

mangfall24.de: Gibt es auch Austausch mit anderen betroffenen Schulen?

Direktor Baier: Ich hatte im Vorfeld natürlich mit den Schulleitern anderer Schulen Kontakt. Wo muss man informieren, wie ist es dort gelaufen? Hier kann man sagen, dass es ist eigentlich bei allen Schulen ähnlich gelaufen ist.

Man muss vielleicht noch sagen, dass die Security vorwiegend dazu da ist, die Menschen in der Halle zu schützen, nicht andersherum.

Quelle: mangfall24.de

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Jennifer Bretz

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