Wasserwirtschaftsamt beantragt Planfeststellung bei der Regierung von Oberbayern

Hochwasser-Rückhaltebecken beantragt

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Nach zehnjährigem Planungsprozess hat das Wasserwirtschaftsamt jetzt die Genehmigungsgrundlagen für das Hochwasser-Rückhaltebecken eingereicht.

Feldolling - Das 6,62 Millionen Kubikmeter große Hochwasserrückhaltebecken zwischen Feldolling und Vagen rückt näher.

"Jetzt hat das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim die Genehmigungsunterlagen für den bedeutendsten Baustein des Hochwasserschutzprojekts Unteres Mangfalltal bei der Regierung von Oberbayern eingereicht", teilte Behördenleiter Paul Geisenhofer mit.

Voraus ging ein rund zehnjähriger Planungsprozess. "Wir haben die Genehmigungsunterlagen für das Hochwasserrückhaltebecken Feldolling als sogenannte "offene Planung" erarbeitet, bei der die Gemeinden, Bürger und insbesondere die Betroffenen in regelmäßigen Abständen informiert und an der Planung beteiligt werden", so Geisenhofer weiter.

Er wies darauf hin, dass aufgrund der zahlreichen Präsentationen der geplanten Maßnahmen vor Ort, bei Bürgerversammlungen oder Ortsterminen, eine Vielzahl von Wünschen und Anregungen in die Planung aufgenommen werden konnten.

So habe man eine hohe Planungsqualität erreicht. Der Zeitaufwand dafür habe sich allemal gelohnt. Zuletzt waren die Auswirkungen des Rückhaltebeckens auf das Grundwasser insbesondere im Ortsteil Gries und auf die Wasserversorgung des Marktes Bruckmühl detailliert untersucht worden. Allein das für den Hochwasserschutz des unteren Mangfalltales einschließlich der Stadt Rosenheim außerordentlich wichtige Projekt Hochwasser-Rückhaltebecken ist mit rund 50 Millionen Euro veranschlagt, das Gesamtprojekt im Mangfalltal beläuft sich auf 150 Millionen Euro.

Wie lange es dauert, bis die ersten Bagger anrollen, ist laut Christoph Wiedemann schwer zu sagen. "Schießlich gibt es im gesamten Rosenheimer Raum kein vergleichbares Projekt", erklärte der Bauoberrat des Wasserwirtschaftsamts gegenüber dem Mangfall-Boten. Sollte aber alles nach Plan laufen, könne man mit einer Dauer von ein bis zwei Jahren bis zum ersten Spatenstich rechnen. Das Wasserwirtschaftsamt versicherte, dass neben dem formellen Genehmigungsverfahren die umfassende Information vor Ort mit den Betroffenen parallel fortgesetzt wird.

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