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Bericht der Polizeiinspektion Rosenheim vom Faschingsdienstag

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    • 22.02.12
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Fasching bei der Rosenheimer Polizei

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Rosenheim - Im Fasching ist alles bunt und lustig. Nicht so ganz trifft das auf den Dienst der Polizisten zu. Die haben am Faschingsdienstag nämlich eine Menge zu Tun gehabt:

„Blauer Dunst“ bringt Ärger mit den Eltern

Einen 16-jährigen Schüler aus dem Landkreis Rosenheim traf die Polizei Rosenheim am Pendlerparkplatz in der Klepperstraße an, als er gerade dabei war eine Zigarette zu rauchen.

Der Schüler wurde befragt, wie er an die Zigaretten gekommen sei. Anfänglich redete er sich nur heraus, nach längerem Leugnen gab er aber zu, den Ausweis seiner Mutter gestohlen zu haben. Den Verkäufern der Tabakwaren erzählte er dann die Lügengeschichte, dass er im Auftrag seiner Mutter Zigaretten kaufen solle, als Beweis für den Wahrheitsgehalt zeigte er entsprechend immer den gestohlenen Ausweis vor.

Der Schüler meinte, dass diese Geschichte oft klappt und er so an seine Zigaretten komme. Die Mutter konnte dann wenig später erreicht werden, Ärger war dem Schüler nicht nur hier vorprogrammiert, auch wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Ausweismissbrauches eingeleitet.

Undank ist der Welten Lohn

Bei der Polizei Rosenheim wurde von einem ehrlichen Finder eine Geldbörse mit sämtlichen Ausweisdokumenten und Bargeld abgegeben.

Fasching - zum In-Erinnerungen-Schwelgen:

Über die Personaldaten konnte der Verlierer telefonisch erreicht werden und eigentlich sollte ihm hier die frohe Kunde durch die Polizei übermittelt werden. Der Mann, ein 30-jähriger Rosenheimer, ging auch ans Telefon und schrie den Beamten sogleich wüst an, fast minutenlang wurden Beleidigungen vom Rosenheimer ausgestoßen. Mehrfach wurde versucht ihm zu erklären, dass am anderen Ende der Leitung nicht der „Dieb“ seines Geldbeutels ist, sondern das er diesen sogleich bei der Inspektion abholen könne. Was kaum noch zu erwarten war wurde weiter gesteigert, eine ganze Salve an beleidigenden Äußerungen wurde vom 30-jährigen Mann ausgestoßen. Offenbar war der Verlierer immer noch irrig der Annahme, dass ihn nicht die Polizei momentan anruft, sondern der „Geldbeutel-Dieb“, der ihn nun weiter ärgern will.

Reumütig erschien der Verlierer dann rund eine Stunde später und fragte in der Wache recht leise nach, ob denn nicht doch sein Geldbeutel hier abgegeben wurde. Letztlich konnte ihm sein Geldbeutel dann übergeben werden. Der Rosenheimer war stark betrunken und die Polizei wird mit ihm nochmals im nüchternen Zustand ein klärendes Gespräch suchen.

Sicherheitswacht unterstützt Polizei

Die Rosenheimer Sicherheitswacht war am Faschingsdienstag mit mehreren Streifen im Stadtgebiet unterwegs. Bereits von Mittag an bis weit nach Mitternacht unterstützten die Ehrenamtlichen die Rosenheimer Polizei und leisteten wertvolle Hilfe. Hier eine kurze Bilanz.

Sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen ist die Hauptaufgabe der Sicherheitswacht. Beim Faschingstreiben auf dem Max-Josefs-Platz geriet nachmittags eine Personengruppe aneinander. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, nach ersten Erkenntnissen wurde einem der Beteiligten sogar der Daumen gebrochen. Die Sicherheitswacht schritt sofort ein und trennte die Streithähne, Anschleißend verständigte die Sicherheitswacht über das mitgeführte polizeiliche Funkgerät eine Polizeistreife samt Rettungsdienst, auch bei der Tataufklärung standen sie den Ermittlungsbehörden hilfreich zur Seite. In der Nikolaistraße fiel der Sicherheitswacht ein Mofa auf, der Fahrer trug keinen Helm und das Gefährt hatte kein Kennzeichen. Die vor Ort gerufene Polizeistreife nahm die weiteren Ermittlungen auf, gegen den 16-jährigen Schüler aus Rosenheim wird nun ein Verfahren wegen des Verstoßes gem. Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

In der Münchner Straße konnte ein 19-jähriger Azubi aus Prien beobachtet werden, wie er gegen Mülltonnen trat, der Azubi verteilte im Stile eines Profi-Fussballers den ganzen Müll auf der Straße. Die Polizei nahm hier die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung auf.

Im Bereich des Klosterwegs feierte eine größere Gruppe Jugendlicher lautstark den Faschingsdienstag. Mit Einbruch der Dunkelheit baten die Anwohner die Polizei, doch dort für Ruhe zu sorgen. Die Sicherheitswacht befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe und bat die Gruppe, sich doch mit ihren mitgebrachten Kästen Bier eine andere Örtlichkeit zu suchen. Einsichtig, aber doch mit einem leichten Murren, löste sich die Gruppe dann nach und nach auf. Auch das sog. „Wild-Bisln“ stellte am Faschingsdienstag ein Problem dar. Viele dieser sich unsittlich verhaltenden Personen wurden aufgefordert, sich doch eine öffentliche Toilette zu suchen. Gegen rund 20 Personen wird ein Bußgeldverfahren deswegen eingeleitet.

Täter verletzt Lokalgast

In einem Lokal am Max-Josefs-Platz kam es gegen 21.00 Uhr zu einem Körperverletzungsdelikt. Nach Angaben eines 25-jährigen Kaufmannes aus Stephanskirchen rastete plötzlich ein anderer Lokalgast völlig und ohne erkennbaren Grund aus. Er warf herumstehende Gläser um sich und ging auf andere Gäste körperlich los. Der Stephanskirchner versuchte nun seinerseits, den Mann zu beruhigen. Nun ging aber der Täter auf ihn los und versetzte ihm einen massiven Kopfstoß. Der Kaufmann erlitt eine blutende Verletzung im Gesichts.-Nasenbereich. Der Täter konnte von den anderen Gästen nicht mehr festgehalten werden und lief aus dem Lokal in unbekannte Richtung davon. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben bzw. sachdienliche Angaben tätigen können, die zur Ermittlung des Täters führen könnten, werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter tel. 08031-2002200 in Verbindung zu setzen.

Körperverletzung in der Fußgängerzone endet für den Geschädigten im Polizeigewahrsam

Am 22.02.2012 gegen 01.30 Uhr wurde über Notruf eine Schlägerei mit mehreren Personen in der Rosenheimer FuZo mitgeteilt, sofort rückte die Polizei mit mehreren Streifen zum Einsatzort.

Ein stark alkoholisierter 48-jähriger Mann aus Rosenheim pöbelte in aggressiver Weise ständig Passanten an, bis er an die „Falschen“ geriet und von zwei unbekannten Männern geschlagen wurde. Als ein weiterer Passant dazwischen ging, flüchteten die Täter. Der 48-Jährige wurde augenscheinlich nicht verletzt. Beim Eintreffen der Polizei war der 48-Jährige immer noch sehr aggressiv. Er konnte oder wollte den Tathergang nicht mitteilen. Als er dann grundlos und unvermittelt auf eine Beamtin losging, musste er durch weitere Polizisten zu Boden gebracht und fixiert werden. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, der 48-Jährige wurde in Gewahrsam genommen.

Die Polizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang geben können, insbesondere den jungen Mann, der dazwischen ging und so vermutlich Schlimmeres verhindert hat, sich bei der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 / 200-0 zu melden.

Pressebericht der Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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