Nach ersten Erkenntnissen vertraute sie sich für viel Geld Schleusern und Pass-Hehlern an.
In Rosenheim stoppten die Fahnder Mutter und Sohn am Montagnachmittag (6. August) im Fernreisezug aus Österreich. Bei der Kontrolle im EuroCity wies sich der 29-jährige Iraner ordnungsgemäß mit einem deutschen Flüchtlingspass aus. Er war in Begleitung seiner Mutter, die den Beamten einen deutschen Reisepass vorlegte. Die Bundespolizisten erkannten sofort, dass die abgebildete Dame auf dem Passbild und die kontrollierte Frau nicht dieselben Personen waren. Damit war die Reise am Rosenheimer Bahnhof vorerst beendet.
Die iranische Staatsangehörige wurde wegen Ausweismissbrauchs sowie unerlaubter Einreise angezeigt und anschließend an eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in München weitergeleitet. Ihr Sohn, der Beihilfe zur illegalen Einreise beschuldigt, musste für das anstehende Strafverfahren eine Sicherheit in Höhe von 500 Euro hinterlegen.
Gegen die unbekannten Schleuser und Pass-Hehler hat die Bundespolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim
















