Zwei Syrer wurden im Nachtzug aus Innsbruck verhaftet und noch am Freitag, 17. August, beim Traunsteiner Amtsgericht vorgeführt. Gegen die Organisatoren ihrer illegalen Reise hat die Bundespolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Beamte der Polizeiinspektion Fahndung unterzogen im Fernreisezug Richtung München mehrere Fahrgäste einer Kontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass zwei ausgehändigte dänische Reisepässe Fälschungen waren. Die tatsächlich aus Syrien stammenden Personen wurden wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und der unerlaubten Einreise festgenommen. Ersten Erkenntnissen der Bundespolizei in Rosenheim zufolge kamen die beiden über die Türkei nach Europa. Nach eigenen Angaben hatten sie sich für 9.000 Euro einer Schleuserorganisation anvertraut. Diese beschaffte ihnen offenbar auch die gefälschten Papiere.
Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim
















