A8: Raser bei Schnee und Eis

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Landkreis - Für viele Fahrer sind vereiste Straßen kein Grund, den Fuß vom Gas zu nehmen. Das ist das Fazit der Verkehrspolizei nach ihren letzten Kontrollen.

Zwei weitere Geschwindigkeitskontrollen der Rosenheimer Verkehrspolizei in den letzten Tagen haben leider gezeigt, dass immer noch zu viele Verkehrsteilnehmer die winterlichen Straßenverhältnisse ignorieren. Selbst eis- und schneeglatte Straßen sind offenbar für so manchen Raser kein ausreichender Grund, den Fuß vom Gas zu nehmen.

Die Bilanz der Kontrollen:

Am 14. Januar wurden innerhalb von 2,5 Stunden auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung Salzburg, Höhe Gemeinde Achenmühle, insgesamt 2514 Fahrzeuge gemessen. Bei einer dort erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, die nur unter optimalen Straßen- und Witterungsverhältnissen gefahren werden darf, mussten trotz Schneefalls und einer feuchten Fahrbahn 17 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden.

Der unvernünftigste Fahrer brachte es auf 161 km/h. Ihn erwarten nun 320 Euro Bußgeld, 3 Punkte in Flensburg und voraussichtlich eine Vorladung zum Verkehrsunterricht.

Am 16. Januar wurden innerhalb von knapp fünf Stunden auf der B304 an der Einmündung der Kreisstraße RO35, Gemeindegebiet Amerang, insgesamt 999 Fahrzeuge gemessen. Bei einer dort zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h wurden 34 Temposünder ertappt. Diese Einmündung stellt einen Unfallschwerpunkt mit schon tödlichen Verkehrsunfällen dar.

Die beiden Tagesschnellsten waren mit 117 km/h unterwegs. Einen von beiden traf es dann gleich doppelt. Auf dem Messfoto ist nämlich sehr schön zu sehen, wie der junge Mann während der Fahrt fröhlich mit seinem Handy telefonierte. Dies wird seinen Geldbeutel und sein Punktekonto in Flensburg nochmals belasten.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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