Schon wieder Keime entdeckt: Wasser abkochen!

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Rosenheim - Das kennt man in der Stadt noch vom Hochwasser: Erneut gilt für das Rosenheimer Trinkwasser ein Abkochgebot. Das Wasser wird mit Chlor versetzt.

Die Stadtwerke haben heute Keime in sehr geringer Konzentration in Rosenheimer Trinkwasserproben festgestellt. Vorsorglich und zur Desinfektion wird das Trinkwasser ab sofort mit Chlor versetzt. Bis die nötige Chlorkonzentration im gesamten Wassernetz erreicht ist, geben die Behörden ein Abkochgebot für Leitungswasser heraus. Das gilt für das Stadtgebiet Rosenheim, die Gemeinden Stephanskirchen und Schechen sowie die Ortsteile Raubling-Wasserwiesen und Rohrdorf-Thansau.

Wie man Wasser abkocht

Service:

Wann und wie muss abgekocht werden? Die Bürger sollen Trinkwasser sprudelnd abkochen, sofern es für den Verzehr, zum Kochen, Abwaschen von Speisen, Spülen von Lebensmittelgefäßen oder zur Zahnhygiene oder Wundreinigung verwendet wird.

Nicht abgekocht werden muss das Wasser für die Körperpflege, beim Waschen, Duschen oder Baden, sofern das Wasser nicht mit offenen Wunden in Kontakt kommt und nicht getrunken wird. Auch für die Fütterung von Haustieren oder Vieh muss Trinkwasser nicht abgekocht werden.

Derzeit suchen die Stadtwerke Rosenheim nach der Ursache für das Messergebnis. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausschließen, ob nicht auch ein Fehler bei der Probennahme vorliegt oder die Wasserproben nachträglich verkeimt worden sind“, erklärt Geschäftsführer Dr. Götz Brühl.

Die Stadtwerke werden die Öffentlichkeit umgehend informieren, sobald das Abkochgebot nach vollzogener Chlorung aufgehoben werden kann.

Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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