Bisher 60.000 Euro Kosten für die Gemeinde!

Gemeinde bittet nach Zerstörung der Kläranlage um Mithilfe

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Großkarolinenfeld - Die Gemeinde bittet um Mithilfe: Noch immer fehlt eine heiße Spur zu dem Täter des Gülle-Vorfalls vom letzten September in Tattenhausen. 

Nach der mutwilligen Zerstörung der Kläranlage in Tattenhausen bittet die Gemeinde Großkarolinenfeld jetzt noch einmal die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter. Es gehe um Schadenersatzansprüche, sagte Bürgermeister Bernd Fessler.

Denn aktuell muss die Gemeinde das Abwasser von Tattenhausen mit Tankzügen nach Großkarolinenfeld fahren um es dort ins Kanalnetz einzuleiten. Die Kosten liegen nach aktuellen Berechnungen bei rund 60.000 Euro. Die Gemeinde hat 500 Euro Belohnung ausgesetzt. Der Unbekannte hatte am 16.07. und 14.09.2015 die Gülle in die Kanalisation geleitet, daraufhin war eine Walze zerstört worden.

Eigentlich war geplant die Kläranlage erst 2017 zu schließen. Durch die Zerstörung muss die Gemeinde bereits jetzt 1,2 Millionen Euro in die Hand nehmen um eine Druckleitung zum Kanalnetz des Hauptortes zu bauen.

Radio Charivari

Rubriklistenbild: © dpa

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