Bitte um Verlegung aus Prien Grund für Erscheinen in Rosenheim

Probleme in Unterkunft: Asylbewerber im Landratsamt

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Rosenheim - Bei dem vermeintlichen Sitzstreik vor dem Landratsamt hat es sich nach Angaben des Amtes nur um eine ganz normale Beschwerde der Flüchtlinge gehandelt. Sie hätten ihr Anliegen vorgetragen und es sei in einem ruhigen und sachlichen Gespräch geklärt worden.

UPDATE, 15.15 Uhr

Wie das Landratsamt Rosenheim auf Nachfrage von rosenheim24.de mitteilte, habe es sich keinesfalls um einen Sitzstreik oder eine andere Form von Protest gehandelt. 

"Es gab keinerlei Gewalt oder auch nur Unruhe!", betonte Pressesprecher Michael Fischer. Die Asylbewerber seien, im Grunde wie jeder andere Besucher des Amtes, mit einem Anliegen gekommen und hätten sich vollkommen normal verhalten. "Das waren mehrere Familien, etwa 40 Personen, die gemeinsam ihr Anliegen vortragen wollten.", so erläuterte Fischer.

Der Grund für ihr Erscheinen seien Probleme in ihrer Unterkunft in Prien. "Dort gibt es leider immer wieder ein, zwei Leute die Ärger machen, unter dem dann alle anderen dort leiden!", erklärte Fischer die Lage. Daher hätten die syrischen Flüchtlinge um ihre Verlegung gebeten.

In einem sachlichen und ruhigen Gespräch sei ihnen daraufhin erklärt worden, dass dies nicht sofort möglich sei. Da zunächst noch Wohnungen oder andere Unterkünfte gesucht werden müssten, sollten sie sich noch eine Weile gedulden. Nach dem Gespräch seien die Asylbewerber wieder in ihre Unterkunft zurückgekehrt.

Erstmeldung, 14.55 Uhr

Wie bekannt wurde, soll es am Montag gegen Mittag einen Sitzstreik von Asylbewerbern vor dem Landratsamt in Rosenheim gegeben haben. 

Wie Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidium Süd mitteilte, verlief der Protest friedlich. Mehrere Streifenwagenbesatzungen seien während der Kundgebung anwesend gewesen. Da es jedoch zu keinerlei Zwischenfällen gekommen sei, hätten die Beamten wieder abziehen können.

Die Asylbewerber sollen aus einer Unterkunft in Prien stammen. Bei dem Sitzstreik soll es um ihre Unterbringung dort gegangen sein. Es gäbe dort Schwierigkeiten, daher hätten sie einen Umzug in ein anderes Quartier gefordert. Es habe sich jedoch ausschließlich um eine Verhandlung zwischen den Asylbewerbern und dem Landratsamt gehandelt. 

Die Pressestelle des Landratsamts war bisher nicht für eine Stellungnahme zu dem Vorfall erreichbar.

hs

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