Saufen bis zur Besinnungslosigkeit

Komasaufen: "Positive Entwicklung beim Rauschtrinken"

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Rosenheim - Mit der Aktion "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen 2016" startet die DAK auch in diesem Jahr wieder eine Initiative gegen exzessiven Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen:

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist Rosenheim weiter zurückgegangen. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2014 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus – davon 13 Jungen und 7 Mädchen. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2013 um -25,9 Prozent. Dennoch bleibt das Rauschtrinken unter Schülern ein Problem. In der Langzeitbetrachtung gab es seit 2001 eine Zunahme um 300 Prozent.

Nach wie vor gehört für viele Jugendliche der Alkohol zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Michael Köberich, von der DAK-Gesundheit in Rosenheim. „Daher bleibt für uns die weitere Alkoholprävention unverzichtbar, damit sich die positive Entwicklung beim Rauschtrinken in den kommenden Jahren fortsetzt.“

Kampagne „bunt statt blau“ 2016

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2016 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ in Rosenheim fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 72.500 junge Künstler teil. Landesschirmherrin von „bunt statt blau“ ist Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

 

Pressemeldung DAK Gesundheit

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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