Zwischen Schechen und Hochstätt 

Vanessa campierte tagelang - Hund Rico tot bei Bahngleis aufgefunden

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Bulldoggen-Mix Rico war nicht mehr auffindbar. Nun wurde der Hund tot aufgefunden.

Schechen - Das tagelange warten von Besitzerin Vanessa war leider vergebens: Hund Rico ist tot bei Bahngleisen aufgefunden worden.

UPDATE: Tragisches Ende der Suchaktion

Wie uns Vanessa S. am Dienstagabend mitteilte, ist ihr Hund Rico leider tot. Der Vierbeiner wurde leblos an den Bahngleisen bei Ostermünchen aufgefunden.

Am Sonntagmittag war Bulldogen Mix Rico beim Spazierengehen an einem Waldrand zwischen Schechen und Hochstätt davongelaufen. Da er nicht mehr einzufangen war, ließ die Besitzerin nichts unversucht, um ihren Rico wiederzufinden: Sie campierte seit Sonntag in ihrem Auto an der Stelle, an der der Vierbeiner verschwand - leider ohne Erfolg.

Erstmeldung:

Dies wäre ein Schock für jeden Hundebesitzer: Der geliebte Vierbeiner ist nicht mehr auffindbar. Genau das passierte Vanessa S. am Sonntagmittag gegen 13.30 Uhr. Die angehende Studentin war mit einer Freundin zwischen Schechen und Hochstätt spazieren - mit von der Partei: Hund Rico. Das Gespann war bereits auf dem Rückweg, als Vanessa nochmal Ricos Ball warf. Der Vierbeiner rannte seinem Spielzeug nach, das kurz vor einem Busch zum Liegen kam. Als er den Ball einsammeln wollte, sprang ein Reh aus dem Gebüsch. Der eineinhalbjährige Bulldoggen-Mix erschrak und nahm Reißaus. 

Rico und Vanessa waren ein unzertrennliches Team - deshalb unternahm die 19-Jährige alles, um ihren Hund wiederzufinden. 

Rico fand den Weg zurück zum Wohnhaus der Freundin, allerdings lief er bei jedem Versuch, ihn einzufangen, wieder weg. Er wurde am Sonntag noch zweimal gesehen. In der Nacht von Sonntag auf Montag saß er vor der Haustür eines Nachbarn - als dieser die Tür jedoch öffnete, lief Rico davon. 

Frauchen Vanessa tut alles, was in ihrer Macht steht, um ihr Fellknäuel wieder zu bekommen. Seit Sonntag hat sie kaum geschlafen - sie verbringt Tag und Nacht an der Stelle am Waldrand, an der sich ihr Hund so erschrak. Sie campiert dort in ihrem Auto und geht nur manchmal zum Duschen nach Hause. Und in der Zeit übernimmt ihre Mutter Wache. Ihre Eltern haben sich freigenommen, um den Familienhund suchen zu können. Auch ihr Freund hat sich eine Auszeit vom Beruf genommen und unterstützt die 19-Jährige, wo er nur kann. 

Vanessa steht in engem Kontakt mit den Tierheimen der Region und auch das Suchhunde-Zentrum K9 wurde bereits eingeschaltet. In einem Radius von sechs Kilometern wurden Fährten ausgelegt - diese verlaufen sternförmig zu Vanessas Auto. Noch am Dienstag sollen Suchhunde Ricos Spur aufnehmen und herausfinden, ob sich der Vierbeiner überhaupt noch in der Nähe seiner Familie aufhält. 

Vanessa wird jedenfalls nicht weggehen. In einem Gespräch mit unserer Redaktion macht sie klar: "Ich bleibe hier. Für den Fall, dass Rico wiederkommt."

bp

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