Großbrand in Söchtenau

Großbrand: Hat ein Kind gezündelt?

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Söchtenau - Am frühen Montagabend ist auf einem landwirtschaftlichen Anwesen ein Großbrand ausgebrochen. Ein Stadel brannte komplett nieder, auch das Wohnhaus fing Feuer! *Neue Infos*

UPDATE 14.20 Uhr

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd schickte einen Nachtrag:

Möglicherweise wurde das Feuer von einem zündelnden Kind ausgelöst, Anhaltspunkte dafür ergaben die bisherigen Ermittlungen der Brandfahnder. Aus Rücksicht auf die besonders schützenswerten Belange von Kindern, werden zur Person aber keine weiteren Angaben gemacht.

Der Großbrand in Söchtenau erinnerte an die Brandserie 2012 in diesem Gebiet. 2012 trieb ein Feuerteufel sein Unwesen. Fast das gesamte Jahr 2012 hielt er die Feuerwehr auf Trab.  

UPDATE 11.49 Uhr

Nun erreichte uns die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd:

Am Montag wurden bei einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Söchtenauer Ortsteil Stetten zwei Personen leicht verletzt. Rund 150 Angehörige der umliegenden Feuerwehren konnten ein Übergreifen der meterhohen Flammen auf ein Wohnhaus und die Stallungen verhindern, dennoch entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 200.000 Euro. Die Brandfahnder der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim haben die Ermittlungen übernommen.

Das Feuer brach um kurz vor 17 Uhr in einer Maschinenhalle im Erdgeschoß des Gebäudes aus. Rund 150 Feuerwehrler aus Söchtenau, Prien, Halfing, Bad Endorf, Prutting, Schwabering und Vogtareuth kämpften rund eine Stunde gegen die meterhohen Flammen, ehe das Feuer unter Kontrolle war.

Den Wehren gelang es, ein Übergreifen auf die angrenzenden Stallungen und das Wohnhaus zu verhindern. Die Maschinenhalle und zwei darüber liegende Wohnungen wurden aber zerstört. Zwei Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden vor Ort behandelt. Die anderen Bewohner und rund 100 Tiere blieben unversehrt.

Noch am Montagabend übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) die ersten Ermittlungen vor Ort. Die weitere Sachbearbeitung wurde inzwischen vom zuständigen Fachkommissariat der Rosenheimer Kripo übernommen.

Die Brandfahnder werden ihre Ermittlungen im Laufe des heutigen Tages am Brandobjekt fortführen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand brach das Feuer wenige Minuten vor 17 Uhr in der Maschinenhalle aus. Zur Ursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen getroffen werden.

UPDATE Dienstagmorgen 7.45 Uhr

Auf Nachfrage von rosenheim24 beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd, wurde nun mitgeteilt, dass über die Brandursache derzeit noch keine Informationen vorliegen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut derzeitigen Schätzungen belaufe sich der Sachschaden auf rund 200.000 Euro.

Den zahlreichen Feuerwehrkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und die Stallungen zu verhindern. Dem Feuer zum Opfer fiel aber ein Stadl, zwei über dem Stadel befindliche Wohnungen sowie landwirschatliche Geräte.

Bei dem Brand erlitten zwei Personen eine leichte Rauchgasvergiftung, Tiere sind bei dem Brand nicht zu schaden gekommen.

UPDATE 19.30 Uhr

Wie unsere Redaktion nun erfahren hat, konnte der Stall mit etwa 100 Tieren vor den Flammen gerettet werden. Das Feuer wurde gelöscht. Einige Feuerwehreinheiten sind mittlerweile wieder abgerückt. 

Jedoch sei das Wohnhaus durch den Brand beschädigt worden. Auch landwirtschaftliches Geräte, u.a. ein Traktor, fingen Feuer.

Fotos von den Löscharbeiten:

Stadl-Brand bei Söchtenau

Erstmeldung:

Aus bislang unbekannter Ursache ist am späten Montagnachmittag, gegen 17 Uhr, im Söchtenauer Ortsteil Stetten ein landwirtschaftliches Anwesen in Brand geraten. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilte, brannte ein Wohnhaus mit angrenzendem Stadel.

Die örtlichen und benachbarten Feuerwehren waren mit insgesamt etwa 150 Mann zur Bekämpfung des Großbrandes ausgerückt und versuchten ein Übergreifen der Flammen auf die Stallungen, in denen rund 100 Tiere untergebracht sind, zu verhindern. Gegen 18 Uhr konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen konnten die Bewohner das Wohnhaus rechtzeitig verlassen, zwei Personen haben eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten.

Quellen: jre / Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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