Nach 60 Jahren Tradition

Eignerfamilie: Darum musste der Vogtareuther Edeka schließen

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Vogtareuth - Scheinbar wird nun alles gut in Vogtareuth, wenn Ende des Jahres ein neuer Netto-Supermarkt öffnet. Denn seit der Schließung des örtlichen Edeka-Marktes Anfang Januar müssen die Einwohner in den Nachbarorten einkaufen. 

Die Familie Römersberger, die Eigentümer des geschlossenen Edeka, hat allerdings ihre eigene Version der Geschichte, wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet. Gerne hätte die Schwiegertochter der Eigentümer den Familienbetrieb an anderem Standort und mit größerer Fläche übernommen, behaupten sie. Schon seit den 90ern seien Pläne für einen neuen Markt abwechselnd am Widerstand von Gemeinde und Anwohnern sowie Formalitäten. 

Schließlich habe die Gemeinde ein Grundstück erworben. Doch in diesem Fall hätten sowohl die Gemeinde als auch Edeka auf der Zusammenarbeit mit einem Investor bestanden. Dies sei aber zu teuer gewesen. Für sie sei das Thema damit erledigt gewesen, doch die Gemeinde hätte dann den Bau des Netto veranlasst. Damit wäre das Schicksal ihres Marktes besiegelt gewesen, so die Familie, da man einem solchen Supermarkt gegenüber nicht konkurrenzfähig sei.

Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter hat eine andere Version der Geschehnisse. Man habe durchaus mit der Familie zusammenarbeiten wollen. Das Ziel sei ein größerer Nahversorger in der Gemeinde gewesen, daher die Einigung mit Netto. Das die Familie auch alleine ein Geschäft habe stemmen wollen, sei nicht bekannt gewesen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © dpa

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