Arche legt am Minigolf an

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Dieses Gelände zwischen dem Hammerbach (links) und dem Malteserhaus (rechts) gehört der evangelischen Kirche. Dort soll zur Rathausstraße hin gegenüber dem Eisstadion die Arche (kleines Bild), die jetzt noch auf dem Gervais-Parkplatz steht, positioniert werden. Weiter hinten bachabwärts wird eine Minigolfanlage entstehen.

Rosenheim – Auf den Grundstücken der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und dem Malteserhaus soll im nördlichen Teil ein Minigolfplatz angelegt und im südlichen Teil die hölzerne Arche aufgestellt werden.

Seit der Landesgartenschau steht sie im Bereich des Mangfalldamms nördlich der Gervais-Brücke. Jetzt soll sie dorthin, wo am Eingang Süd die landwirtschaftlichen Nutzgärten gezeigt wurden.

Die Arche.

Den öffentlichen Weg von der Rathausstraße zur Grünfläche hat die Stadt durch Grunderwerb sichergestellt. Hier war gegenüber des Eisstadions der Eingang zum Mangfallpark Süd der Landesgartenschau. Die zunächst getrennt voneinander geplanten Vorhaben Arche und Minigolfplatz wurden auf Bitte der Verwaltung gemeinsam zur Genehmigung vorgelegt und jetzt im Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschuss besprochen. Die Flächen liegen im Bereich des Bebauungsplans Hermann-Gröber-Weg/Mangfall. Er weist hier noch Schulsportflächen aus.

Das Stadtplanungsamt hat hier neue Planungsziele formuliert: Gestaltung eines öffentlichen Zugangs zum künftigen Landschaftspark, nach der Landesgartenschau Nutzung als private Grünfläche und zu einem späteren Zeitpunkt - abhängig von den Hochwasserschutzmaßnahmen - Bebauung der Grundstücke für kirchliche und private Zwecke.

In der Arche ist die Einrichtung eines "Blumencafés" geplant, das als Integrations- und Ausbildungsbetrieb geführt werden soll. Beschäftigt werden sollen darin bis zu sechs Lehrlinge in der sogenannten Reha-Ausbildung, sechs bis zehn Personen auf Zuverdienstarbeitsplätzen und verschiedene Praktikanten und Personen in der Arbeitserprobung und/oder Arbeitsgelegenheiten.

Das Café soll nicht mehr als 40 Plätze haben und als Tagescafé betrieben werden. Daneben ist der Verkauf von Blumen und Floristikartikeln vorgesehen. Die notwendige Infrastruktur wie Toiletten und Stellplätze sollen auch von den Benutzern der Minigolfanlage genutzt werden. Die Zufahrt ist über ein Fahrtrecht über das Malteser-Grundstück gesichert.

Der gemeinsame Flächengestaltungsplan liegt noch nicht vor; die Planung bedarf noch im Detail der weiteren Abstimmung untereinander und mit der Stadt.

Bis auf Dr. Beate Burkl von den Freien Wählern/UP stimmten alle Ausschussmitglieder für die Errichtung eines Minigolfplatzes und das Aufstellen der Arche mit den vorgesehenen Nutzungen, die Maßnahmen werden auf dem Verwaltungsweg genehmigt. Das Stadtplanungsamt wurde beauftragt zu prüfen, ob der Bebauungsplan, zumindest in dem hier betroffenen Bereich, zu ändern oder aufzuheben ist.

Burkl hingegen ist der Meinung, die Arche sei an dieser Stelle nicht optimal positioniert. "Sie gehört mehr in die Landschaft eingebunden, näher am Inn, zum Beispiel im nördlichen Parkgelände an der Schopperstraße."

re/hh/Oberbayerisches Volksblatt

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