Das war aber nur mit dem Einverständnis der Naturschutzbehörde zu realisieren, deren Vertreter nach persönlicher Besichtigung sofort der Umsiedlung zustimmte. Als Falkner betreut Heigl seit mehr als 30 Jahren verletzte Greifvögel, und so fand das Sextett in seiner Voliere in Stephanskirchen vorübergehend ein neues Zuhause.
Seine hungrigen Gäste müssen mindestens vier- bis fünfmal pro Tag gefüttert werden. In der freien Wildbahn benötigen sie dafür etwa 25 bis 30 Mäuse täglich. Die Turmfalken entwickeln sich derzeit prächtig und werden in etwa zwei Wochen ihren ersten Freiflug unternehmen und mit der Wildflugmethode wieder in die Natur entlassen. "Es ist wichtig, dass sie regelmäßig ihr Futter bekommen, bis sie selbstständig sind und hoffentlich anschließend die Stadt Rosenheim und unseren Landkreis bereichern", freute sich Heigl über die gelungene Rettungsaktion, einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung und für den Umweltschutz.
Oberbayerisches Volksblatt
























