Bombe am Bahnhof Rosenheim gefunden

Das ist die Rosenheimer Bahnhofs-Bombe!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die Evakuierungzone um den Bombenfundort

Rosenheim - Am Bahnhof wurde Mittwochnachmittag bei Bauarbeiten eine Bombe gefunden. Rund 3.900 Bürger mussten ihr Zuhause verlassen. Gegen Mitternacht war der Sprengsatz entschärft. 

UPDATE: 22. Mai - 6.20 Uhr - Das ist die Rosenheimer Bahnhofs-Bombe

Nachdem die Bombe um 0.10 Uhr erfolgreich entschärft werden konnte, wurde sie auch umgehend aus dem Bahnhofsareal ausgegraben und beseitigt.

Und so sieht die Rosenheimer Bahnhofs-Bombe aus:

Das ist die Rosenheimer Bahnhofs-Bombe!

UPDATE: 0.10 Uhr - Bombe entschärft – Evakuierung aufgehoben

„Es war eine aufwändige Aktion, aber sie war erfolgreich. Es gab keine Personen- und keine Sachschäden“, bilanzierte Einsatzleiter Oliver Horner die erfolgreiche Entschärfung und Beseitigung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die gestern (21.05.) Nachmittag auf dem nördlichen Bahnhofsareal in Rosenheim auf Höhe des Hauptzollamtes in der Nähe der Luitpoldstraße gefunden worden war.

„Innerhalb von fünf Stunden ist ein Areal mit 3.900 Einwohnern nördlich und südlich des Bahnhofs im Radius von 500 m um den Fundort der Bombe evakuiert worden. Dabei hat allerdings allein die Klärung von verbliebenen Einzelpersonen und die Beruhigung einzelner jugendlicher Randalierer über eine Stunde in Anspruch genommen. Dieses Verhalten einiger weniger uneinsichtiger Einzelpersonen war verantwortungslos und in jeder Hinsicht inakzeptabel“, so Horner.

Die Arbeiten zur Entschärfung der Bombe begannen um 23.23 Uhr. Sie dauerten 34 Minuten. Um 23:57 Uhr war die Bombe entschärft. Um 0.10 Uhr konnten Polizei und Feuerwehr das evakuierte Gebiet wieder für die Anlieger freigeben und den Sperrkreis aufheben“, zeigte sich Stadtbrandrat Hans Meyrl mit dem Verlauf der eigentlichen Entschärfungsarbeiten zufrieden. Die insgesamt 135 Einsatzkräfte der Polizei aus Rosenheim, München und Königsbrunn hätten bei der Sicherung des Evakuierungsgebiets hervorragend mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Rosenheim, Happing, Aising, Aisingerwies und Kolbermoor zusammengearbeitet. „Aus diesen fünf Feuerwehren waren 150 Kräfte beteiligt“, so Meyrl. „Aus dem Juni-Hochwasser vom letzten Jahr konnte der Krisenstab wertvolle Erkenntnisse für die weitere Optimierung der Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlichen Rettungs- und Einsatzkräfte ziehen, die sich bei diesem Einsatz außerordentlich positiv ausgewirkt haben“, so Meyrl.

Einsatzleiter Oliver Horner und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer dankten den Einsatzkräften, speziell auch dem THW, dem BRK und dem Malteser Hilfsdienst für die reibungslose Abwicklung der Evakuierung und die Betreuung der Anlieger in den Unterbringungsräumen in der Luitpoldhalle und der Turnhalle der Volksschule Fürstätt. „Auch von dort haben wir von den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern viel Lob für die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen bekommen. Wichtig war vor allem, die Menschen kontinuierlich zu informieren“, so Bauer.

Für eventuelle Nachfragen im Gefolge der Bomben-Entschärfung steht den Bürgerinnen und Bürgern das städtische Ordnungsamt unter der Telefonnummer 08031/365-1311 zur Verfügung.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

UPDATE, 0 Uhr:

Es ist geschafft. Das Sprengkommando hat die Bombe planmäßig entschärft. Die Anwohner dürfen damit in Kürze wieder zurück in ihre Wohnungen.

UPDATE 23.30 Uhr: Entschärfung beginnt

Nach Mitteilung von Polizeiinspektion Rosenheim und Freiwilliger Feuerwehr ist die Evakuierung im Radius von 500 Meter um den Bombenfundort inzwischen abgeschlossen. „Über 250 Anlieger aus dem Evakuierungsgebiet haben wir in den beiden Evakuierungsräumen untergebracht. In der Turnhalle der Volksschule Fürstätt sind rd. 55 Personen einquartiert, in der Luitpoldhalle über 220. Es ist jedoch unbegreiflich das sich die Entschärfung wegen des uneinsichtigen Verhaltens einzelner Anlieger, die ihre Wohnungen nicht verlassen wollen, zu Lasten der rd. 3.900 einsichtigen Anlieger verzögert, so Einsatzleiter Oliver Horner.

Das Evakuierungsgebiet wird von Polizei und Feuerwehr systematisch abgesperrt und überwacht. Die Entschärfung der Bombe beginnt in diesen Minuten.

Bombenfund in Rosenheim (2)

Wie bereits berichtet soll die Entschärfung der Bombe durch das Münchner Sprengkommando etwa eine Stunde dauern. Nach Freigabe des Evakuierungsgebiets durch Polizei und Feuerwehr kann mit der Rückführung der Anlieger in ihre Häuser und Wohnungen begonnen werden“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Für Bahnreisende und Bahnpendler läuft nach Auskunft der DB AG nach wie vor ein Schienenersatzverkehr entlang aller Bahnhaltepunkte der jeweiligen Zugverbindungen. Die Busse halten jeweils an den Bahnhofsvorplätzen.

Bombenfund in Rosenheim (3)

Unter der Tel. Nr. 08031-365 8365 steht den Bürgerinnen und Bürgern nach wie vor ein Bürgertelefon für Informationen zur Verfügung.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

UPDATE, 22.30 Uhr:

Die Evakuierungen sind immer noch nicht beendet, liegen aber in den letzten Zügen. Inzwischen mussten nicht nur rund 3500 sondern sogar 3900 Menschen aus der potentiellen Gefahrenzone in Sicherheit gebracht werden. 250 davon fanden in den Notunterkünften Unterschlupf, der Rest fand bei Freunden oder Verwandten Zuflucht. Im Laufe der nächste Stunde soll mit der Entschärfung der Bombe am Bahnhof begonnen werden. 

UPDATE, 22.15 Uhr: Diese Helfer sind heute Abend für Rosenheim da

Ferner helfen bei den Evakuierungs-, Absperr- und Sicherungsmaßnahmen folgenden Einsatzkräfte mit:

* Polizei-Inspektion Rosenheim

* OED Rosenheim (Operative Ergänzungsdienste: Hundeführer, Einsatzzug, Polizeieinsatz-Trainer)

* Bereitschafts-Polizei mit drei Zügen aus München und Königsbrunn

* Sprengkommando des PP München

* Freiwillige Feuerwehr Rosenheim, Aising, Aisingerwies, Happing, Kolbermoor u. Hauptfeuerwache

* THW

* Malteser

Allen Helfern im Einsatz ein herzliches Vergelt's Gott!

UPDATE 21.25 Uhr: BRK und Johanniter im Einsatz

Das Bayerische Rote Kreuz Kreisverband Rosenheim ist mit ca. 100 Einsatzkräften der Schnelleinsatzgruppen Behandlung, Transport und Betreuung sowie des Einsatzstabes beteiligt. Es gilt bis zu 3.500 Personen, darunter viele Senioren und Menschen mit Behinderungen, in die vorbereiteten Evakuierungsräume in der Luitpoldhalle und in der Schule Fürstätt zu evakuieren. In der Fürstätter Schule hat das BRK auch die Betreuung übernommen und stellt für die Einsatzkräfte Aufenthaltsräume und Getränke zur Verfügung. Der Alarm für die Einsatzkräfte war um 17.48 Uhr eingegangen.

Zur Unterstützung der Rosenheimer Einsatzkräfte bei der Evakuierung des Gebiets rund um den Bahnhof sind auch Johanniter-Einheiten aus Wasserburg in Rosenheim eingetroffen. Zwei Krankentransportwagen, ein Rettungswagen sowie die gemeinsame Schnell-Einsatz-Gruppe des BRK und der Johanniter zur Behandlung von Patienten sind derzeit in Rosenheim aktiv.

UPDATE 21.15 Uhr:

Die Evakuierung der Häuser ist aktuell noch nicht ganz abgeschlossen. Laut Sprecher Thomas Bugl könne der Zeitplan aber "einigermaßen eingehalten" werden. Wenn das komplette Gebiet geräumt ist, soll sofort mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Die Entschärfung soll - sofern alles nach Plan läuft - rund 60 Minuten in Anspruch nehmen.

UPDATE 20.12 Uhr: Fast 3.500 Bürger betroffen

Der Zugverkehr von und nach Rosenheim ist im Zuge der Evakuierungsmaßnahmen ab sofort gestoppt. „Diese Maßnahme dient dazu, die Räumung des Gebiets im Radius von 500 m um den Bombenfund herum im Vorfeld der Entschärfung der Fliegerbombe auch wirklich sicherzustellen“, so der Leiter des Krisenstabs Oliver Horner. Der übliche nächste Stundentakt mit den Ankünften und Abfahrten (ab ca. 20.15 Uhr bis 20.45 Uhr) ist gestoppt. Ein Schienenersatzverkehr wurde laut DB AG eingerichtet.

„Hintergrund dieser Maßnahme ist das sog. Maulwurfsyndrom. Durch ankommende Bahnreisende wäre nie sicherzustellen, dass das Evakuierungsgebiet wirklich geräumt ist. Sicherheit ist hier oberstes Gebot“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Das Evakuierungsgebiet umfasst 3.413 Rosenheimer Bürgerinnen und Bürger. Zu ihrer Sicherheit sind zurzeit rund 300 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten im Einsatz.

Wegen der zunehmenden Zahl an Bürgeranfragen hat die Stadt Rosenheim ihr Bürgertelefon inzwischen unter der Tel. Nr. 08031-365 8365 zentralisiert. An sechs Arbeitsplätzen stehen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Bearbeitung von Bürgeranliegen zur Verfügung.

UPDATE 19.25 Uhr: Sammelnummer für Bürgertelefon

Aufgrund der Vielzahl von Anfragen ist das Bürgertelefon der Stadt Rosenheim ab sofort unter der einheitlichen Rufnummer 08031/365-8365 erreichbar.

UPDATE, 19.10 Uhr:

Im Hinblick auf die notwendige Evakuierung im Vorfeld der Entschärfung der Fliegerbombe am Bahnhofsareal Nord hat der Krisenstab inzwischen das Evakuierungsgebiet abgegrenzt. Es umfasst den Bereich der Wittelsbacher Straße und südlich davon, reicht im Osten von der Herzog-Heinrich-Straße bis zur Salinstraße und zur Gießereistraße. Im Süden des Bahnhofs reicht das Evakuierungsgebiet vom Kraftwerk über das Kunstmühlgelände und den Graspoint bis zum Brückenberg.

Bombenfund am Bahnhof

„Wir bitten alle Anlieger, auch Nachbarn und Bekannte, die in diesem Gebiet beheimatet sind, von der notwendigen Räumung des Gebiets zu informieren. Bis 20.30 Uhr soll die Evakuierung abgeschlossen sein“, so der Leiter des Krisenstabs, Oliver Horner.

„Wenn alles glatt läuft, können die Anlieger ab ca. 23.00 Uhr nach Freigabe des Evakuierungsgebiets durch die Sicherheitskräfte wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl. Auch am morgigen Donnerstag, 22.05.2014, werde es zu keinen Beeinträchtigungen mehr kommen.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8090 bis 8093 erreichbar ist.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

UPDATE 18.27 Uhr:

Mittlerweile ist das Sprengkommando in Rosenheim eingetroffen und hat sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. „Wir werden ab sofort mit der Evakuierung eines Areals im Radius von 500 Metern um den Bombenfund herum beginnen und bitten alle Anlieger, auch ihren Nachbarn entsprechend Bescheid zu geben. Bis 20.30 Uhr muss die Evakuierung abgeschlossen sein. Die Entschärfung der Bombe selbst soll ab ca. 21 Uhr starten. Sie wird etwa eine Stunde dauern“, so Oliver Horner, Leiter des städtischen Krisenstabs.

„Evakuierungsräume werden in der Luitpoldhalle, Stemplinger Straße 2 sowie in der Turnhalle der Schule Fürstätt, Am Gries 11b, eingerichtet. Die Luitpoldhalle wird vom Malteser Hilfsdienst betreut, die Schule Fürstätt vom Bayerischen Roten Kreuz“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Der Bahnverkehr wird ab ca. 20 Uhr eingestellt. Die Zufahrtsstraßen zur 500 m-Zone werden von Feuerwehr und Polizei abgesperrt. „Die Sicherheitskräfte werden über die Medien und über Lautsprecherdurchsagen mitteilen, wann die betroffenen Anlieger wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren können. Nach derzeitiger Planung dürfte dies ab ca. 22.30 Uhr möglich sein“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8090 bis 8093 erreichbar ist.

Pressemeldung Stadt Rosenheim

UPDATE 18.20 Uhr:

Radio Charivari berichtet, dass nach dem Bombenfund gegenüber der Auer-Brauerei im Umkreis von 500 Metern evakuiert werden soll. Bis 21 Uhr soll das komplette Gebiet geräumt sein. Auch der Bahnverkehr wird dann eingestellt.

UPDATE 17.40 Uhr:

Die Züge fahren nach wie vor größtenteils planmäßig. Auffällig ist jedoch, dass sich für diese Zeit relativ wenig Fahrgäste am Bahnhof aufhalten. Informationen vor Ort zufolge sind die Züge aber wie gewohnt ziemlich voll. Der Fundort der Bombe dürfte etwa auf Höhe der Bäckerei Huber liegen. Das berichten mehrere unserer User auf Facebook übereinstimmend.

Erstmeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd:

Ein Erstbild vom Fundort der Bombe am Rosenheimer Bahnhof. Der Bagger steht still, die Bauarbeiter scheinen nicht sehr besorgt.

Heute Nachmittag, gegen 15:00 Uhr, wurde am Bahnhof in Rosenheim im Rahmen von Bauarbeiten eine 250 kg schwere Fliegerbombe und kurz darauf am Bahnhof in Mühldorf nach erstem Augenschein eine 50 kg Fliegerbombe aufgefunden. Der Baubetrieb wurde an beiden Örtlichkeiten unverzüglich eingestellt und das Sprengstoffkommando verständigt. Derzeit ist der Zugverkehr in beiden Bereichen noch möglich. Über evtl. Evakuierungsmaßnahmen wird nach Begutachtung durch das Sprengstoffkommando entschieden.

Erstmeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

UPDATE 16.30 Uhr:

Auch vom Mühldorfer Bahnhof wurde soeben der Fund einer Fliegerbombe gemeldet! Weitere Infos bekommen Sie dazu HIER!

UPDATE 16.20 Uhr: PM der Stadt Rosenheim

Die Stadt Rosenheim ist soeben darüber informiert worden, dass im Zuge der laufenden Baumaßnahmen auf dem nördlichen Bahnhofsareal eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden wurde. Es handelt sich dabei vermutlich um eine 250-Kilogramm-Bombe mit Aufschlagzünder. Ein Sprengkommando ist derzeit nach Rosenheim unterwegs, um vor Ort das weitere Vorgehen abzuklären.

Der Zugverkehr läuft momentan planmäßig weiter.

Im Sommer 2013 hatten Experten für Kampfmittelsuche das Bahnhofsgelände mehrere Tage lang nach etwaigen Kriegs-Blindgängern abgesucht. Damals war nichts gefunden worden. Die Stadt hatte für den Fall der Fälle aber bereits einen Evakuierungsplan ausgearbeitet. Dieser wäre bei Entschärfungsmaßnahmen oder einer kontrollierten Sprengung in Kraft getreten.

Zum Vergleich: Bei der Flieger-Bombe, die im August 2012 im Münchner Stadtteil Schwabing nach einer erfolglosen Entschärfung gesprengt werden musste, handelte es sich ebenfalls um einen 250-Kilo-Sprengsatz. Die Detonation richtete, obwohl kontrolliert, damals einen Sachschaden von rund drei Millionen Euro an. 

Ein Bericht über die Schwabinger Bombe von 2012:

 

ERSTMELDUNG:

Am Rosenheimer Bahnhof wurde am Mittwochnachmittag bei Bauarbeiten eine Bombe gefunden. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bestätigte dies auf Nachfrage von rosenheim24.de hin.

Weitere Informationen folgen!

jre/redro24/Stadt Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser