Hund benötigte Luftröhrenschnitt

Warnung an Hundebesitzer - hier fraß ein Hund Giftköder!

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Rosenheim - Kaum ein anderes Thema macht Hundebesitzer so wütend, wie das Verteilen von Giftködern. Nun musste ein Hund notoperiert werden, weil er eine seltsame Kapsel fraß.

Wer einen Hund hat, kennt diese Angst: Einmal nicht hingeschaut und der beste Freund des Menschen frisst irgendetwas, was ihm gar nicht bekommt. Ein Halter, der mit seinem Tier in der Nähe des Rosenheimer Krankenhauses unterwegs war, durchlebte diesen Albtraum. 

Auf der Homepage www.giftkoeder-radar.com werden Frauchen und Herrchen gewarnt, sollten auf ihrer Gassi-Route Giftköder festgestellt werden. Am Samstag, den 27. Februar, posteten die Seitenbetreiber eine Warnung. Denn ein Hund nahm giftige Substanzen zu sich: Entlang der Schopperstraße, in Nähe des Rosenheimer Krankenhauses, fraß er eine seltsame Kapsel. Im Inneren soll sich eine Säure befunden haben, die dem Tier "Verätzungen bis kurz vor der Speiseröhre" zufügte. Nur dank einem Luftröhrenschnitt und einer Magensonde überlebte das Tier.

Eine Anzeige ist bislang noch nicht bei der Polizei Rosenheim eingegangen, wie Polizeihauptkommissar Christoph Hell auf Nachfrage von rosenheim24.de erklärt.

Stefan Sonntag, Presseprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, erläutert: "Dieses Thema beschäftigt uns jedes Jahr." Sonntag weiß außerdem, dass es sich bei den Giftködern "in den allermeisten Fällen nicht um Anschläge auf Hunde" handelt. Auch zur Rattenbekämpfung werden solche Giftköder eingesetzt - und oftmals ohne Hintergedanken von Gartenbesitzern verstreut.

Rubriklistenbild: © dpa

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