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Wikinger im Lokschuppen: Frischer Wind für die Besucher

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Viel Licht, viel Formen und viele Erlebnisse machen die Ausstellung Wikinger! im Lokschuppen so besonders

Rosenheim - Die Ausstellung Wikinger! im Lokschuppen nimmt die Besucher mit auf eine Reise die die damalige Zeit und den Alltag des wilden skandinavischen Volks. Mit viel frischen Ideen sollen alle Generationen die Leben

Mit viel frischen Ideen sollen alle Generationen die Lebensphasen spüren, die es in der Wikingerzeit gegeben hat.

Die Besucher tauchen ein in die windigen Situationen und das raue Leben. Die Verantwortlichen der Wikinger-Ausstellung haben sich mächtig ins Zeug gelegt und auf sehr moderne Art und Weise mit Klischees aufgeräumt. Sowohl Kinder, aber auch Erwachsene - und - sogar Wikinger-Experten werden viel Freude an den Erklärungen und Ausstellungsstücken haben. Jede Generation auf seine Weise. 

Wikinger freuen sich auf erste Besucher

Den jungen Besuchern wird vor allem das schlaue Bürschchen Wiki gefallen, der mit seinem eigenen Parcours das Thema kindgerecht verkörpert.

Das mächtige und prächtige Wikingerschiff, das auf dem Vorplatz des Lokschuppens steht oder sich in einem genialen Mix aus Licht, Form und Geräusch im Inneren der Ausstellungsräume zu finden ist. "Es ist uns wichtig, dass wir für jeden Geschmack etwas bieten können, sowohl bei den Richtungen der Ausstellungsstücke und Informationen - aber auch mit dem Rahmenprogramm und den besonderen Aktionen", betont Dr. Peter Miesbeck, der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen.

Der Lokschuppen wird mit der Wikinger-Ausstellung zum Lock-Schuppen. "Wikinger für alle! In Führungen, Workshops und mit Medienstationen soll die Welt der Wikinger nachhaltig erlebt werden", so Dr. Miesbeck.

Medial das Thema in Szene gesetzt hat der österreichische Gestalter, Mag. Hans Kudlich. Es sei wichtig gewesen, durch ein lichtbetontes Nachahmen der Situationen, den Besucher eintauchen zu lassen in die Wikinger-Welt, so Kudlich.

Ausstellungsstart in greifbarer Nähe

Die Welt der Bevölkerung aus dem hohen Norden in allen Facetten erlebenund mit mehr als 500 ausgestellten Originalen aus der Wikingerzeit Beutezüge, Strategie und Schätze sowie das normale Leben der rauen Wikinger zu entdecken, ist ab dem 11. März 2016 bis in den Dezember hinein möglich.

Durchschnittlich 170.000 Besucher pro Ausstellung habe man in den vergangenen fünf Jahren zählen können, und gelte daher zu den Top Ten der deutschen Ausstellungshäuser, zeigte sich Peter Lutz, Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim, angetan vom Erfolg und der Akzeptanz der aufwendig erarbeiteten Ausstellungen, die es in Rosenheim zu sehen gibt.

"Das Ausstellungszentrum Lokschuppen gilt als kultureller Leuchtturm der Region mit bundesweit herausragender Stellung", so Lutz anlässlich der Pressekonferenz zur Vorstellung der Ausstellung.

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Die Kuratorin Dr. Michaela Helmbrecht erläuterte, dass es während der Ausstellungen viele AHA-Effekte geben werde. "Wir räumen mit Klischees auf, erklären aber auch das echte Leben der Wikinger für alle sehr ansprechend", so Helmbrecht. Die größte Herausforderung sei, den wissenschaftlichen Anspruch und den Charakter einer unterhaltenden, familienfreundlichen Ausstellung miteinander zu verbinden, zeigten sich alle Verantwortlichen überzeugt. Zum Teil erstmals  ausgestellte Wikinger-Originalobjekte aus dem Lunds Universitets Historiska Museum in Schweden und Leihgaben aus zwanzig weiteren namhaften europäischen Museen. Spannendes und Informatives rund um die Wikinger-Mythen gilt es im Rosenheimer Lokschuppen zu ergattern. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.lokschuppen.de

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