Erneuter Bombenfund in Rosenheim

Live-Ticker: Bombe entschärft!

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Die Bombe, die am Dienstagnachmittag am Rosenheimer Bahnhof gefunden wurde, wiegt 250 Kilogramm.

Rosenheim -  Erneut wurde am Rosenheimer Bahnhof eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Die Entschärfung wurde erfolgreich abgeschlossen. **Weitere Bilder folgen**

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Die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Am Dienstagnachmittag wurde erneut eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg am Rosenheimer Bahnhof gefunden
  • Der Fundort war wieder das nördliche Bahnhofsgelände gegenüber von Auerbräu
  • Ab 20 Uhr wurden rund 5000 Anwohner rund um den Bahnhof evakuiert
  • Notaufnahmequartiere gab es in der Schule Fürstätt und der Luitpoldhalle
  • Für Rosenheimer Zugreisende wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet
  • Die Bombe wog erneut rund 250 Kilogramm und hatte 120 Kilogramm Sprengstoff mit Aufschlagszünder
  • Die Entschärfung der Bombe wurde um 23.33 abgeschlossen
  • 420 Einsatzkräfte waren an dem reibungslosen Ablauf beteiligt

UPDATE 23.35 Uhr: Entschärfung der Bombe erfolgreich abgeschlossen

Diese Stadtgebiete müssen von den Bewohnern vollständig geräumt werden. Die Evakuierungen sind am Laufen und dauern voraussichtlich bis 1, 2 Uhr in der Früh. (Hier klicken, um die Karte zu vergrößern)

„Die zweite Entschärfung einer Bombe am Bahnhofsareal innerhalb von neun Monaten ist komplikationslos und in hervorragendem Zusammenwirken der Einsatzkräfte verlaufen. Es gab weder Personen- noch Sachschäden.“, bilanzierte Einsatzleiter Oliver Horner die erfolgreiche Entschärfung und Beseitigung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute (13. Januar) Nachmittag auf dem nördlichen Bahnhofsareal in Rosenheim auf Höhe der Fa. Auerbräu auf dem sog. Baufeld 4 gefunden worden war.

Innerhalb von nur vier Stunden ist ein Areal mit fast 5.000 Einwohnern nördlich und südlich des Bahnhofs evakuiert worden. Die Räumung des Gebiets ging ruhig und überaus diszipliniert über die Bühne“, so Horner.

Die Arbeiten zur Entschärfung der Bombe begannen um 22.53 Uhr. Sie dauerten 40 Minuten. Um 23.33 Uhr konnten Polizei und Feuerwehr Entwarnung geben, das evakuierte Gebiet wieder für die Anlieger freigeben und den Sperrkreis aufheben“, zeigte sich Stadtbrandrat Hans Meyrl mit dem Verlauf der eigentlichen Entschärfungsarbeiten zufrieden. „Die Zusammenarbeit der insgesamt 420 beteiligten Einsatzkräfte hat hervorragend geklappt. Alle notwendigen Arbeiten liefen souverän“, so Meyrl.

Einsatzleiter Oliver Horner und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer dankten den Einsatzkräften der Polizeiinspektion Rosenheim, den drei Zügen der Bereitschaftspolizei aus München und Dachau, der Bundespolizei-Inspektion Rosenheim, den Feuerwehren aus Rosenheim, Happing, Aising, Aisingerwies und Westerndorf St. Peter, dem THW, der Bergwacht, den Johannitern, dem Medizinischen Hilfswerk, dem Krisen-Interventionsteam und speziell auch dem BRK und dem Malteser Hilfsdienst sowie deren Rettungshunde-Staffel für die reibungslose Abwicklung der Evakuierung und die umfassende Betreuung der Anlieger in den Unterbringungsräumen in der Luitpoldhalle und der Volksschule Fürstätt. „Die untergebrachten Bürgerinnen und Bürger haben sich sehr positiv über die Qualität der Betreuung geäußert“, so Bauer. Auch die Zusammenarbeit mit der DB AG, ihrem Notfallmanager und den regionalen Netzbetreibern Meridian und Südostbayern-Bahn habe hervorragend geklappt. Die Freiwillige Feuerwehr Pang hatte während des Einsatzes die Sicherung des übrigen Stadtgebiets übernommen und währenddessen einen schweren Wohnhausbrand gelöscht.

Für eventuelle Nachfragen im Gefolge der Bomben-Entschärfung steht den Bürgerinnen und Bürgern das städtische Ordnungsamt unter der Tel.Nr. 08031/365-1311 zur Verfügung.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

UPDATE 23.10 Uhr: Evakuierung könnte gegen Mitternacht beendet werden

Die Evakuierung ist erfolgreich abgeschlossen. Die Entschärfung der Bombe hat um 22.53 Uhr begonnen, teilte der Leiter des Krisenstabs, Oliver Horner soeben mit.

„Im Namen aller Einsatzkräfte und auch aller Betroffener danken wir für das Verständnis, mit dem die Bewohner des Evakuierungsgebiets am heutigen Abend auf diese Sondersituation reagiert haben. Der hohen Disziplin und Umsicht aller Beteiligten ist es zu verdanken, dass die Entschärfung nur drei Stunden nach Beginn der Evakuierung starten konnte“, so Horner und Stadtbrandrat Hans Meyrl in einer ersten Bewertung des Einsatzes.

Geht die Entschärfung planmäßig voran, könnte die Evakuierung gegen Mitternacht beendet werden.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8365 erreichbar ist. 

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Die Bomben-Fundstelle am Dienstagnachmittag

UPDATE 23.00 Uhr: Die Entschärfung der Bombe hat begonnen

Wie die Stadt Rosenheim gegenüber der Redaktion von rosenheim24.de bestätigte, hat soeben die Entschärfung der Bombe begonnen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

UPDATE 22.25 Uhr: Beginnt die Entschärfung gegen 23 Uhr?

„Die Evakuierung des Bomben-Sperrgebiets kommt gut voran. Inzwischen sind acht von zehn Einsatzabschnitten geräumt. Einzelne Problemfälle werden derzeit noch geklärt. Auch der Bahnhof ist frei von Personen“, so eine Zwischenbilanz des Krisenstab-Leiters Oliver Horner nach der letzten Lagebesprechung um 22 Uhr.

Nach vorsichtiger Einschätzung und bei planmäßigem Fortgang der Evakuierung könnte bis etwa 23 Uhr mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Die Entschärfung der Bombe selbst ist wie bereits gemeldet mit rund 45 Minuten anzusetzen.

„In den beiden Notunterkünften sind derzeit 326 Personen untergebracht. Spielecken für Kinder wurden eingerichtet. Auch Ärzte- und Kriseninterventionsteams sind sicherheitshalber vor Ort. Die Stimmung in den Einrichtungen ist ruhig und entspannt“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8365 erreichbar ist. 

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

UPDATE 21.25 Uhr: Bislang keine Probleme bei der Evakuierung

Die Evakuierung im Bomben-Sperrgebiet nördlich und südlich des Bahnhofsareals läuft planmäßig. Derzeit sind in einzelnen Teilgebieten des Evakuierungsraums bereits bis zu 75 Prozent der Wohnungen geräumt. Eine Aussage zur Dauer der Evakuierungsmaßnahme ist derzeit aber noch nicht möglich.Die Entschärfung der Fliegerbombe selbst soll ca. 45 Minuten dauern“, so Stadtbrandrat Hans Meyrl zur aktuellen Lage.

„In den städtischen Notaufnahmeeinrichtungen sind bisher rund 150 Menschen untergebracht. Betreuung und Verpflegung laufen reibungslos. Insgesamt sind 420 Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsdiensten im Einsatz. Bei der Evakuierung selbst sind bisher keine Probleme aufgetreten“, zeigte sich der Leiter des städtischen Krisenstabs Oliver Horner mit dem bisherigen Verlauf der Sicherungsmaßnahmen zufrieden.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist unter der Telefonnummer 08031-365-8365 erreichbar. 

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

UPDATE 21.15 Uhr: Luitpoldhalle füllt sich

Laut Informationen von vor Ort füllt sich die Luitpoldhalle seit 21 Uhr kontinuierlich. Die Menschen, deren Wohnungen evakuiert wurden, werden mit Wasser, Tee und Kaffee versorgt. In einem abgetrennten Bereich wurden Feldbetten aufgestellt.

UPDATE 20.35 Uhr: Notunterkünfte stehen, Straßensperren werden errichtet

Die städtischen Notaufnahmequartiere in der Luitpoldhalle und der Schule Fürstätt  haben seit 20 Uhr bzw. 20.15 Uhr den Betrieb aufgenommen. Die Betreuung der Luitpoldhalle hat der Malteser Hilfsdienst übernommen, an der Schule Fürstätt ist das Bayerische Rote Kreuz im Einsatz, so Stadtbrandrat Hans Meyrl nach der jüngsten Lagebesprechung des städtischen Krisenstabs.

Zwischenzeitlich ist der letzte Zug abgefertigt, der vor der Evakuierung und der Bombenentschärfung den Rosenheimer Bahnhof noch anfahren durfte. Ab sofort wird der Bahnhof Rosenheim damit für den Schienenpersonenverkehr gesperrt. Meridian und Südostbayernbahn als Betreiber des Schienennahverkehrs haben zwischenzeitlich entschieden, anstelle der Brianconstraße aus Gründen der Verkehrsabwicklung den zentralen Busparkplatz an der Stollstraße anzufahren, so der Leiter des Krisenstabs Oliver Horner. Im Rahmen des Schienenersatzverkehrs fahren von dort Busse nach Bad Endorf, Großkarolinenfeld, Raubling, Kolbermoor und Schechen.

Die Sicherheitskräfte haben ab 20.15 Uhr endgültig mit der Evakuierung des Bomben-Sperrgebiets begonnen. Derzeit werden die Menschen innerhalb des Sperrgebiets mit Lausprecherdurchsagen aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8365 erreichbar ist.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

UPDATE 19.35 Uhr: Schienenersatzverkehr steht!

Zwischen 19.55 und 22.30 Uhr dürfen nach Auskunft des Meridian keine Züge in Rosenheim halten. Reisende von/nach Rosenheim steigen bitte an den unten genannten Stationen um und fahren mit den Ersatzbussen. Zwischen ca. 22.30 und 23.30 Uhr erfolgt eine Totalsperrung zur Entschärfung der Bombe.

Die Ersatzbusse verkehren von folgenden Stationen von und nach Rosenheim:

  • Richtung München: Großkarolinenfeld
  • Richtung Salzburg: Bad Endorf
  • Richtung Kufstein: Raubling
  • Richtung Holzkirchen: Kolbermoor

Achtung:In Rosenheim halten die Ersatzbusse nicht - wie zwischenzeitlich von offizieller Seite angegeben - in der Brianconstraße beim Rosenheimer Eisstadion, sondern doch in der Stollstraße am Busbahnhof!

Aktuelle Meridian-Informationen finden Sie auf der-meridian.de 

In diesem Zusammenhang bittet die Stadt die Fahrgäste, den Abtransport vom Busbahnhof privat zu organisieren. Die Straßenverbindungen in Richtung Stephanskirchen, Raubling und Großkarolinenfeld bzw. in Richtung Wasserburg sind frei befahrbar. Fahrgäste in Richtung Kolbermoor können die Route über die Miesbacher Straße (Panorama-Schwaig) und den Schwaiger Kreisel nutzen.

UPDATE 19.25 Uhr: Notaufnahmequartiere ab ca. 20 Uhr

Die Evakuierung im Zuge des neuerlichen Bombenfundes am Rosenheimer Bahnhof ist planmäßig angelaufen. Die Notaufnahmequartiere in der Schule Fürstätt und der Luitpoldhalle werden derzeit für die Inbetriebnahme vorbereitet. Die etwa 3.500 betroffenen Einwohner im Evakuierungsgebiet werden gebeten, bei Bekannten, Freunden oder Verwandten unterzukommen oder ab ca. 20 Uhr eines der Notaufnahmequartiere aufzusuchen. Die Behinderten-Wohnanlage in der Aventinstraße wird vom Bayerischen Roten Kreuz evakuiert, so der Leiter des städtischen Krisenstabs, Oliver Horner.

Wie Stadtbrandrat Hans Meyrl mitteilte, wird als letzter Zug am Bahnhof Rosenheim der IC aus München mit Ankunft am Rosenheimer Bahnhof um 19.55 Uhr  abgefertigt. Bis dahin laufen auch der städtische und der regionale Busverkehr. Anschließend werden der Bahnhof Rosenheim für den Personenverkehr geschlossen und die vorgesehenen Straßensperren errichtet.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031/365-8365 erreichbar ist.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

UPDATE 19.15 Uhr: Können Anwohner um 1, 2 Uhr morgens zurück?

Nach ersten, vorsichtigen Schätzungen von Seiten der Stadt können die Anwohner voraussichtlich um 1, 2 Uhr morgens wieder zurück in ihre Wohnungen. Bis dahin soll die Bombe entschärft sein.

UPDATE 18.55 Uhr: Erste Evakuierungsmaßnahmen haben begonnen

Laut Thomas Bugl, Pressesprecher der Stadt Rosenheim, sind die ersten Evakuierungsmaßnahmen bereits angelaufen. Die Stadt appelliert in diesem Zusammenhang an die Bevölkerung, das Gebiet selbstständig zu verlassen und die Evakuierungen nicht zu verzögern. Beim Bombenfund im Mai 2014 hatten sich einzelne Personen geweigert, ihre Wohnung zu verlassen und verzögerten dadurch die Evakuierungsmaßnahmen. Bis die Entschärfung vollzogen ist und die Stadt das OK für die Rückkehr in die Wohnungen gibt, darf niemand zurück in das betroffene Gebiet, so Bugl. 

UPDATE 18.45 Uhr: Letzter Zug hält um 19.55 Uhr

Nach neuen Informationen von der Stadt Rosenheim hält der letzte Zug am Rosenheimer Bahnhof um 19.55 Uhr. Im Anschluss fahren die Züge laut Gabriela Wischeropp von der Meridian-Pressestelle zwar noch durch, sie halten aber nicht mehr in Rosenheim. Für den Zeitpunkt der Sprengung soll der Bahnverkehr dann für eine halbe Stunde komplett zum Erliegen kommen. Im Moment werde für die Rosenheimer Fahrgäste ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Genauere Informationen diesbezüglich sollen folgen, so Wischeropp. Alle dem Meridian betreffenden Informationen finden sich auf der-meridian.de.

UPDATE 18.20 Uhr: Diese Straßen müssen evakuiert werden

Es  handelt sich entgegen ersten Informationen doch um eine 250-Kilogramm-Bombe mit etwa 120 Kilogramm Sprengstoff mit Aufschlagzünder. Die Bombe liegt etwa 100 Meter vom Fundort der letzten Bombe entfernt, die am 21. Mai 2014 entschärft wurde.

Der Fundort der Bombe wurde inzwischen abgesperrt. Mittlerweile ist das Sprengkommando in Rosenheim eingetroffen und macht sich vor Ort ein Bild von der Lage. Auch das THW ist im Einsatz.

Der Bahnverkehr sowie der Verkehr auf den anliegenden Straßen sind bis jetzt nicht vom Bombenfund beeinträchtigt und laufen bis voraussichtlich 19.30 Uhr normal weiter.

Diese Straßen werden evakuiert:

Im Laufe des Abends wird sicherheitshalber eine Evakuierung betroffener Straßenzüge erfolgen. Der Evakuierungsbereich umfasst im Norden des Bahnhofsgeländes das Areal vom Brückenberg über die südliche Wittelsbacher Straße, die westliche Merianstraße und die Bahnhofstraße. Im Bereich südlich des Bahnhofsgeländes umfasst das Evakuierungsgebiet den nördlichen Straßenbereich Am Graspoint, Klausenbergstraße und Spielbergstraße.

Die Stadt wird alle Betroffenen rechtzeitig durch Lautsprecherdurchsagen informieren. Die Einrichtung von Evakuierungsquartieren in der Schule Fürstätt und der Luitpoldhalle ist vorgesehen.

Wichtige Information für Kathrein-Mitarbeiter: 

Es wurde von der Stadt genehmigt, dass die Kathrein-Werke NICHT evakuiert werden müssen. Somit fällt die Nachtschicht nicht aus.

Stadt und Sicherheitsbehörden appellieren dringend an die Bewohner der betroffenen Quartiere, das zu evakuierende Gebiet bereits jetzt zu räumen, ggf. die Notquartiere aufzusuchen und die Anweisungen zur Evakuierung genau zu beachten. Verzögerungen bei der Evakuierung gehen zu Lasten aller Betroffenen.

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon eingerichtet, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8365 erreichbar ist.

UPDATE 18 Uhr: Stadt versendet gleich eine Presseinformation

Stadt-Pressesprecher Christian Schwalm teilte unserer Redaktion mit, dass gleich die konstituierende Sitzung der Koordinierungsgruppe abgeschlossen sein wird und dann nähere Informationen zu der möglichen Evakuierung von Anwohnern sowie Sperrungen von Straßen und Gleisen veröffentlicht werden, um eine sichere Bombenentschärfung zu gewährleisten.

Im Kundenservice des Meridian erhielten wir die Auskunft

UPDATE 17.25 Uhr: Sprengkommando ist angekommen

Wie unser Reporter Sascha Ludwig uns mitteilte, ist zwischenzeitlich das Sprengkommando am Bahnhof angekommen und schaut sich in diesen Minuten den Bombenfund an.

Auch wenn es ein großes Polizeiaufgebot am Bahnhof gibt, läuft derzeit der Verkehr weiter ungehindert und fließend - sowohl auf den Schienen, als auch auf der Münchener Straße.

UPDATE 17.15 Uhr: Spätere Auswirkung auf Bahnverkehr noch unklar

Auf Anfrage unserer Redaktion ist noch unklar, inwiefern der Bahnverkehr betroffen sein wird, in welchem Ausmaß und ab wie viel Uhr die Bahnstrecke in Rosenheim gesperrt wird.  

Die Deutsche Bahn teilte mit, dass eine mögliche Fahrgastinformation durch die Bayerische Oberlandbahn GmbH erfolgen müsste, da dort der Meridian verkehrt. Die Pressestelle des Meridian ist derzeit jedoch nicht erreichbar.  

UPDATE 16.55 Uhr: Immer mehr Polizisten am Fundort

Unser Reporter Sascha Ludwig berichtet, dass mittlerweile immer mehr Einsatzfahrzeuge der Polizei am Bahngelände angekommen sind. Derzeit sollen bis zu zehn Polizeiautos vor Ort sein, Sirenen sind im Stadtgebiet zu hören. Das Sprengkommando ist jedoch noch nicht vor Ort.

UPDATE 16.40 Uhr: Treffen der Koordinierungsgruppe

Auf Anfrage von rosenheim24.de teilte Stadt-Pressesprecher Christian Schwalm mit, dass sich die Koordinierungsgruppe der Stadt mit allen beteiligten Einsatzleitern am späten Nachmittag treffen werde.

Erst nach diesem konstituierenden Treffen der Koordinierungsgruppe, und wenn sich das Sprengkommando die Fliegerbombe vor Ort angeschaut habe, könne man weitere Angaben machen. So konnte Schwalm noch nicht bestätigen, dass die Weltkriegsbombe mit 125 Kilogramm nur halb so schwer sein soll, wie das Fundobjekt vom Mai 2014. In einer ersten schriftlichen Pressemitteilung teilt die Stadt jedoch auch mit, dass es sich "vermutlich um eine 125-Kilogramm-Bombe" handeln soll. Welche möglichen Auswirkungen das auf den Evakuierungsradius hat, ist derzeit aber noch unklar.

Wie unser Reporter Sascha Ludwig mitteilte, ist das Sprengkommando noch nicht in Rosenheim eingetroffen.

16.25 Uhr: Bombenfund bestätigt

Polizei-Pressesprecher  Jürgen Thalmeier bestätigte auf Anfrage von rosenheim24.de, dass am Bahnhofsgelände erneut eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden wurde. Ein Sprengkommando wurde nach Rosenheim gerufen.

Der Fundort ist erneut das nördliche Bahnhofsgelände, gegenüber von Auerbräu, wo derzeit Baumaßnahmen stattfinden.

Nach unseren Informationen soll es sich um eine 125-Kilogramm-Bombe handeln. Damit wäre sie etwa halb so schwer, wie die Fliegerbombe, die am 21. Mai 2014 gefunden wurde.

Damals mussten rund 3.900 Bürger evakuiert werden. Die Bombe konnte erst gegen 0.10 Uhr entschärft werden. Unklar ist derzeit, ob und wie viele Anwohner betroffen sein werden und inwiefern der Zugverkehr betroffen sein wird.

sl/ro24, bp/ro24 und mg/ro24

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