Vierter MINT-Tag

Schüler testen MINT-Fächer an der Hochschule Rosenheim

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Prof. Dr. Nicole Strübbe erklärt einem Schüler die Blasfolienanlage.

Rosenheim - Am Freitag fand der vierte MINT-Tag an der Hochschule Rosenheim statt. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler so einiges lernen:

Zum vierten MINT-Tag lud die Hochschule Rosenheim vergangenen Freitag Schülerinnen und Schüler des technischen Zweigs der Fachober- und Berufsoberschulen Rosenheim, Traunstein und Wasserburg ein. Einen Tag lang konnten die Schüler in die Fachbereiche Ingenieurwissenschaft, Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen hineinschnuppern und einen Eindruck vom Studium an der Hochschule Rosenheim gewinnen.

Zum Auftakt informierten die Dekane der Fakultäten die Schülerinnen und Schüler über die MINT-Studiengänge der Hochschule,um sie für ein MINT-Studium zu motivieren und bei der Wahl des richtigen Studiums zu unterstützen. Anschließend ging es direkt in die Praxis. In verschiedenen Workshops konnten die rund 300 teilnehmenden Schüler ausgewählte Verfahren und Versuche aus den jeweiligen Fakultäten durchführen und kennenlernen.

Die Teilnehmer des MINT-Tages mit (Mitte v.l.n.r.) Prof. Dr. Markus Stichler (Dekan Fakultät für Ingenieurwissenschaften), Prof. Dr. Rudolf Bäßler (Dekan Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen und Leiter afp) und Prof. Dr. Reiner Hüttl (Dekan Fakultät für Informatik).

Die Fakultät für Informatik gab Einblick in die Roboter- und Computerspielprogrammierung. Unter dem Motto "Technik zum Anfassen" bauten die Schüler unter der Anleitung von Prof. Dr. Franz Fischer selbstständig Getriebe zusammen. Wie aus Kunststoffgranulat bunte Plastiktüten entstehen, erklärte Prof. Dr. Nicole Strübbe, Leiterin des Technikums für Kunststoffverarbeitung (Extrusion und Weiterverarbeitung).

Um mehr Frauen für die nach wie vor überwiegend männlich dominierten MINT-Fächer zu gewinnen, berichteten ehemalige Studentinnen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen unter dem Motto "Girls GoING" von ihrem Werdegang und ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit.

Wissenschaftlicher wurde es im Industrie 4.0-Labor. Hier konnten die Schüler an einem Miniaturmodell die Funktionsweise einer Fabrik kennenlernen. Neben Verfahren, Praxisübungen und Vorträgen stand eine weitere Frage auf dem Programm: Wohin nach dem Studium? Hierzu hatte die Hochschule zwei Vertreter aus der Wirtschaft geladen. Welche Zukunftsmöglichkeiten ein Studium der Elektroinformationstechnik eröffnet und wie der Alltag eines Hochfrequenzentwicklungsingenieurs bei Rhode und Schwarz aussieht, davon berichtete Andreas Sanftl. Einblick in die Tätigkeiten eines Ingenieurs bei der BSH Hausgeräte GmbH gab Dr. Uwe Has.

"Es freut mich, dass der MINT-Tag schon zum vierten Mal so erfolgreich stattfinden konnte. Die enge Zusammenarbeit zwischen weiterführenden Schulen und Hochschule ist eine wichtige Voraussetzung, damit unserer Region auch in Zukunft genügend akademische Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen", erklärte Prof. Dr. Rudolf Bäßler, Dekan der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen und Leiter der Weiterbildungseinrichtung der Hochschule Rosenheim, Academy for Professionals.

Pressemitteilung Hochschule Rosenheim

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