Für besseren Komfort und Umweltschutz

Neue Busse für den Rosenheimer Stadtverkehr

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Rosenheim - Zum Jahreswechsel wurden sechs neue Busse in Dienst gestellt. Selbstverständlich mit modernster Technik für Umwelt, Fahrgäste und Fahrer.

Für 2010 wurden im Rahmen der Landesgartenschau acht neue Fahrzeuge in Dienst gestellt. Ansonsten investiert der Stadtverkehr Rosenheim im Jahr üblicherweise nur in zwei neue Busse. Nach einem sehr erfolgreichen Test der neuesten Technik letztes Jahr wurden nun sechs weitere Mercedes Benz Citaro-2 beschafft. Damit hat die Flotte vom Stadtverkehr im regulären Linienbetrieb ein Durchschnittsalter von nur mehr zweieinhalb Jahren!

Auf dem neusten Stand der Technik

In diesen Fahrzeugen sind einige Innovationen verbaut.Mit der neuen Schadstoffstufe Euro-6 spottet die Branche, dass die Abgase nun quasi schon sauberer als die eingesaugte Luft seien. Diese Technik erfordert nicht nur einen hohen konstruktiven Aufwand, sondern auch extreme Anforderungen an die Kühlleistung und datentechnische Vernetzung der Komponenten.

Üblicherweise steigt der Kraftstoffverbrauch mit der Schadstoffstufe, aber mit zahlreichen detail-optimierungen ist es gelungen, dass diese Busse nun eine Treibstoffeinsparung von rund 20% in der Praxis beweisen.In der Stunde brauchen diese Fahrzeuge weniger als fünf Liter Diesel, pro Fahrgast sind das dann nur zwei doppelte Stamperl. Dies sollte die wesentlich höheren Anschaffungskosten amortisieren helfen.

Trotzdem fehlt es diesen Bussen nicht an Spurtkraft, um im hektischen Verkehrsgewühl mithalten zu können. Dies war das Manko des Vorläufers Citaro 1 in der frühen Euro-5 Ausführung.

Die Straßenlage wird ob der beständig schlechter werdenden Straßenqualität leider immer wichtiger. Hier beweisen die beiden im Einsatz befindlichen deutschen Hersteller MAN und Mercedes Benz ohnehin ihre Klasse.

Wenn man bedenkt, dass diese Fahrzeuge für 8 bis 10 Jahre an 300 Tagen im Jahr rund 15 Stunden am Tag im Einsatz sind und nur selten mal 300 Meter am Stück fahren dürfen ohne an einer Ampel oder Haltestelle wieder anzuhalten, dann kann man die Belastung erahnen.

Komfortable Neuwagen

Der Fahrgast darf sich weiterhin über einen hellen und freundlich gestalteten Innenraum mit drei doppeltbreiten Türe, breitem Durchgang zwischen Tür 1 und 2, Rollstuhlrampe an Tür 2, stufenlosem Innenraum, Zwangskneeling (der Bus verbeugt sich einstiegsseitig an der Haltestelle vor dem Kunden) freuen. Besonders bewährt hat sich der von den üblichen Plätzen abhebende Sitzbezug der Sonderplätze. Hier haben nun ältere Fahrgäste, werdende Mütter oder Mütter mit kleinen Kindern wie auch Behinderte kaum mehr Diskussionsbedarf, wenn diese Plätze beansprucht werden.

Für den Fahrer sind diverse Annehmlichkeiten wie eine automatisierte Haltestellenbremse (vergleichbar mit der Hold-Funktion von Autos mit Automatikgetriebe) und Kurvenlicht (bei Nutzfahrzeugen aus unerfindlichen Gründen noch alles andere als Standard) verbaut. Selbst kleine Aufmerksamkeiten wie ein Halter für einen Kuli fallen bei diesen rund 270.000€ teuren Fahrzeugen schon positiv auf.

Pressemitteilung Stadtverkehr Rosenheim

Rubriklistenbild: © Stadtverkehr Rosenheim

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