Der größte Anteil der Fahrleistungen entfiel dabei auf den Fahrdienst. Knapp 335000 Kilometer fuhren die Mitarbeiter, damit rund 15000 Fahrgäste Termine bei Ärzten oder Therapieeinrichtungen wahrnehmen konnten oder Menschen mit Behinderung mit Hilfe rollstuhlgerechter Fahrzeuge am gesellschaftlichen Leben teilnehmen konnten.
"Die Behinderten, die aufgrund der Regelungen zum 'Fahrdienst für schwer behinderte Menschen' eine Mobilitätshilfe vom Bezirk erhalten, können seit 2009 den Fahrdienst frei wählen. Trotzdem sind uns über 90 Prozent unserer Fahrgäste treu geblieben", freut sich Dienststellenleiter Max Hanslmeier, der seit über 15 Jahren dafür zuständig ist.
Im Tourenfahrdienst legten die Malteser weitere 290000 Kilometer zurück, um Kinder und Jugendliche mit Behinderung in ihre Kindertagesstätten und Schulen und wieder nach Hause zu bringen. Größter Auftraggeber für die werktäglichen Fahrten ist inzwischen die Raphaelschule, eine heilpädagogische Waldorfschule, die seit dem Schuljahr 2010/2011 ihren Sitz in Mietraching bei Bad Aibling hat.
Im Hausnotruf standen 145 Abbauten wegen Umzugs oder Todesfalls 200 Neuanschlüssen gegenüber, was einem Zuwachs von 13 Prozent entspricht. Fast 150- mal rückte der Hintergrunddienst aus, um einem der über 500 Hausnotrufteilnehmer in einer Notlage zu Hilfe zu kommen.
Im Rahmen des öffentlichen Rettungsdienstes stehen die Malteser rund um die Uhr mit einem Rettungstransportwagen bereit. Zusätzlich ist ein Krankentransportwagen 16 Stunden am Tag einsatzbereit.
Mehr als 6200-mal wurden die Retter im vergangenen Jahr von der Integrierten Leitstelle zu Notfällen gerufen oder mit Krankentransporten beauftragt, wobei sie mehr als 144000 Kilometer zurücklegten. Besonders anstrengende Zeiten für den Rettungsdienst waren wieder die Faschingswochenenden und das Herbstfest. "Durch viele alkoholbedingte Ausfallserscheinungen stiegen die Einsatzzahlen vor allem nachts", resümiert Ernst Schütz, Leiter der Rettungswache. Für das laufende Jahr zeichne sich bereits nach dem ersten Quartal eine Zunahme der Einsätze ab.
Oberbayerisches Volksblatt























