Dieser Bus ist eine ganze Tonne (knapp 10 Prozent) leichter als die sonst üblichen Fahrzeuge. Dies soll insbesondere dem Kraftstoffverbrauch entgegenkommen. Sehr gespannt sind die Verantwortlichen der Firma Kroiss auf die Verbrauchsauswertungen.
Im Bus können die Kunden das neue Fahrzeug mittels Befragungszettel, die dort bereit liegen, gleich selbst bewerten. Daneben ist auch die Meinung von Fahrern und Mitarbeiter der firmeneigenen Werkstatt gefragt.
Der Stadtverkehr achtet generell auf die Umweltverträglichkeit und setzt stets die höchste aktuell verfügbare Schadstoffstufe, derzeit EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle, der anspruchsvollste europäische Abgasstandard für Nutzfahrzeuge, besser als Euro-5), in Verbindung mit zahlreichen Detailabstimmungen zur Optimierung ein. Daher tragen die eingesetzten Fahrzeuge auch den blauen Umweltengel. Trotzdem ist jeder eingesparter Liter nicht nur eine Einsparung in den Betriebskosten, sondern auch zusätzlich ein Vorteil für die Umwelt.
Das Thema Hybridfahrzeuge wird aktuell gerne diskutiert. Im Nutzfahrzeugbereich kommen nun langsam auch praxistaugliche Konzepte. Aber: Um die Bremsenergie zurück zu gewinnen (damit sind Einsparungen bis zu 30 Prozent möglich) muss der Fahrer seine Fahrweise grundlegend ändern und den Bus zielgenau und relativ heftig an der Haltestelle abbremsen. Damit verliert man aber das Einsparungspotential einer vorausschauenden, gleitenden Fahrweise und schüttelt die Fahrgäste unnötig durch. Diese Komforteinbußen, die wesentlich höheren Anschaffungskosten und die aktuell noch teuren und kurzlebigen Speichermedien sprechen zur Zeit gegen einen Einsatz dieser Technik.
Pressemitteilung Kroiss Stadtverkehr
























