Die empfohlenen Impfungen beziehen sich auf unterschiedliche Altersgruppen wie Säuglinge und Kleinkinder, Kinder und Jugendliche sowie auf Erwachsene und Senioren. Diesbezügliche Flyer mit den entsprechenden Impfhinweisen liegen in Apotheken, Arztpraxen und Gesundheitsämtern aus. Dort können interessierte Bürger auch qualifizierte Antworten auf ihre Fragen erhalten. Die Impfungen, so die Experten, würden von den meisten Krankenkassen getragen. Die Forschung sei heute soweit gediehen, dass nur in einzelnen Fällen Nebenwirkungen durch Impfungen aufträten. Sorgen seien deshalb unberechtigt.
Dr. Irmgard Wölfl berichtete vom Erfolg eines zweistufigen, regional durchgeführten "Impf-Recall-Pilot-Programm" des Bayerischen Staatsministeriums.
Dringende Apelle für die Eltern
Sobald die Kinder den Kindergarten besuchten, würden deren Eltern von speziell geschulten Kindergärtnerinnen auf die Risiken und Gefahren unterlassener Impfungen hingewiesen und sensibilisiert, ihre Kinder doch präventiv impfen zu lassen. Ignorierten Eltern diese Hinweise, dann würden sie nach zwei Monaten nochmals, diesmal vom Gesundheitsamt, daran erinnert, die ihnen zukommende Fürsorgepflicht für ihre Kinder wahrzunehmen, obwohl eine Impfpflicht in Deutschland nicht bestehe.
Dr. Wölfl weist deshalb auch nochmals auf die OVB-Telefonaktion am Donnerstag, 30. April, von 17 Uhr bis 19 Uhr, hin. Dort werden Fragen betreffs Impfungen von kompetenten Medizinern beantwortet.
























