Axel Haitzer, Mitglied der Aicovo-Geschäftsleitung, liegen besonders Jugendliche mit weniger glatten Lebensläufen am Herzen. Der Erfolg seiner Auszubildenden mit stets hervorragenden Abschlüssen gibt seinem unnachgiebig positiven Glauben in die Menschen recht. In seinen überaus illustren Dankesworten bezeichnete Haitzer den Preis als "Ausbildungs-Oscar" und zeigte sich stolz über die Auszeichnung.
"Man muss Menschen mögen", ist auch das Credo von Matthias Ecke und Anton Kathrein, die ihren engagierten Teams an Ausbildern ausdrücklich dankten.
Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer fragte bei der Preisverleihung im Kultur- und Kongresszentrum, ob in Zeiten der wirtschaftlichen Vollbeschäftigung, die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Rosenheim liegt derzeit bei 2,8 Prozent, und einem Ausbildungsmarkt, der händeringend nach Azubis sucht, dieser Preis überhaupt noch seine Berechtigung habe: "Ich meine ja. Die Stadt will mit diesem Preis ein bewusstes Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die Ausbildungsbereitschaft unserer Unternehmen setzen." Es gelte, das Engagement von Unternehmen und Unternehmern zu würdigen, die sich einer besonderen Verantwortung gegenüber der jungen Generation bewusst sind und sich dieser Verantwortung in vorbildlicher Weise stellen. Gleichzeitig leiste eine qualifizierte duale Ausbildung einen wesentlichen Beitrag dazu, der heimischen Wirtschaft fachlich gut ausgebildete Nachwuchskräfte anzubieten. Diese duale Ausbildung sei inzwischen ein Exportschlager, wie auch Festredner Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, in seiner Laudatio hervorhob.
csi/Oberbayerisches Volksblatt
























