Auch Wasserburg macht immer mit

Earth Hour: Gesellige Stunde bei Musik und Kerzenschein

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Earth Hour 2016 in Wasserburg
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Das Bewusstsein stärken und zeigen, was an Klimaschutz alles möglich ist: Die Earth Hour 2016 in der Wasserburger Hofstatt!

Wasserburg - Bereits zum zehnten Mal fand dieses Jahr die Earth Hour statt. Bei der vom World Wildlife-Fond (WWF) initiierten Klimaschutz-Aktion wurde wieder weltweit für eine Stunde das Licht ausgeschaltet.

Berühmte Sehenswürdigkeiten rund um den Globus versanken für eine Stunde von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der Finsternis. Die Wasserburger durften dabei nicht fehlen. Auch hier wurde ein globales Zeichen für den Schutz von Umwelt und Klima gesetzt und öffentliche Gebäude im Dunkeln belassen.

Earth Hour in der Wasserburger Hofstatt

In gemütlicher Runde versammelten sich zudem zahlreich Bürger aus der Stadt und dem Umland in der Hofstatt, um bei selbst mitgebrachtem Essen, bei kostenlosem heißem Apfelsaft oder heißer, veganer Suppe bei den Grünen, „Earth-Apples“ bei der SPD oder Schnittchen und Schwarzbier am Tisch der CSU  zu diskutieren. Ein Zeichen fürs Energiesparen zu setzen, das zugleich Spaß machen und Aufmerksamkeit erzeugen sollte, gelang jedenfalls, da auch das Wetter mitspielte und die zahlreichen Kerzen für eine gemütliche Atmosphäre sorgten. Mit eigenen musikalischen Arrangements unterhielt der Chor ‚Zappndudap‘ unter der Leitung von Ernst Hofmann in der Hofstatt obendrein alle Teilnehmer bestens.

Dafür gab’s zur Belohnung Badria-Gutscheine für die Sänger aus der Hand von Bürgermeister Michael Kölbl.

Dass der Klimaschutz auch wichtig für Wasserburg sei und die Bürger betreffs des Treibhausgasausstoßes und des Energieverbrauchs sensibilisiert werden müssten, das betonte an diesem Abend vor allem Steffi König von den Grünen. Man wolle weiter beständig an die Erfüllung der Klimaziele der Stadt erinnern und dieses Jahr die politische Arbeit auf das Thema ausrichten.

Dass man den Klimaschutz ernst nehmen müsse, waren sich auch die anwesenden Vertreter der SPD, der CSU und der Linken einig. Maßvoller Umgang mit den globalen Ressourcen sei eine gemeinschaftliche Aufgabe, der sich Wasserburg stellen wolle, auch wenn hier bei den politischen Gruppierungen unterschiedliche Ansichten über die Geschwindigkeit bei der Umsetzung bestehen, die sicher auch weiterhin Stoff für Diskussionen bieten werden.

Karlheinz Rieger

Quelle: wasserburg24.de

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