Damit hat der Läufer des SC Haag seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Alle anderen, gleich wen man fragte, hatten zumindest einen schönen Vormittag gewonnen, Teilnehmer und Behinderte, weil sich ordentlich etwas rührte.
Der morgendliche Regen schreckte niemanden. Im Gegenteil, mit 729 Läufern am Start gab es am Samstag einen neuen Rekord. Übereinstimmend meinten viele, dass der Regen einerseits die Dusche erspare und andererseits viel besser als die Hitze sei.
Eine Veränderung wird es aber noch geben. Im nächsten Jahr werden der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Slatosch und Kurt Thalmeier, der Interviews mit den Teilnehmern führte, nicht mehr dabei sein. Jüngere sollen nachrücken.
Wie gehabt starteten die Fünf- und die Zehn-Kilometer Läufer miteinander. Je nach Kondition konnte jeder auch nach der ersten Runde und fünf Kilometern abbrechen. Der größte Teil der Strecke ist landschaftlich reizvoll, aber ein besonderes Erlebnis ist der Abschnitt durch die Stiftung und den alten Klosterhof, wenn in der Fankurve Trommler richtig Radau machen, die Stiftungsbewohner schreien und pfeifen und anfeuern.
Nach Läufern aus der Anfangszeit wurde nicht geforscht, aber einer stand doch fest: Burkhard Rappl, Ministerialdirigent aus dem Sozialministerium, hat bisher jeden Lauf mitgemacht und versichert, dass er grundsätzlich gerne nach Attel auch zu anderen Veranstaltungen komme. In den Anfangsjahren habe man hier den Begriff Inklusion schon umgesetzt, als den noch keiner kannte. "Alles hat gepasst", meinte dann auch der zwölfjährige Simon aus Oberndorf. Sieger und Bergläufer Huber, der bis zu 15 Läufe im Jahr hinter sich bringt, bestätigte, dass der Zehn-Kilometer-Lauf durchaus anspruchsvoll sei.
kg/Wasserburger Zeitung


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© GünsterStofftier unter den Arm klemmen und los geht's. 























