TSV Aßling - SV Schonstett 3:2

Irre Schlussviertelstunde am Büchsenberg mit Last-Minute-Sieg

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Aßling: Nach dem das erste Heimspiel witterungsbedingt abgesagt werden musste, sah das Wetter heute gut aus und die Aßlinger brannten darauf in ihrer Arena die drei Punkte zu holen. In einem furiosen Schlussfinish konnten die Hausherren den ersehnten Sieg perfekt machen.

Die Heimelf nahm ab der ersten Minute das Heft in die Hand und hatten durch Andreas Huber und Dominik Wimmer auch zwei gute Möglichkeiten zur Führung. Doch auch die Gäste aus Schonstett spielten Angriffsfußball, aus dem linken Rückraum klatschte der Ball an die Latte. Glück für den TSV, ein Fehlpass von Hainthaler sorgte für die Chance der Schonstetter. Nach gut einer halben Stunde die nächste dicke Möglichkeit für die Gäste, Benjamin Schlesak klärte den Kopfball auf der Linie. Nach 39. Minuten schickte Schiedsrichter Hans-Jürgen Buschek nach einer Rudelbildung Daniel Klöckner mit Gelb-Rot vom Platz. Ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Schonstett mit zwei Lattentreffern, aber mit einer Gelb-Roten Karte und somit ein Mann weniger.

Die erste gute Möglichkeit nach dem Seitenwechsel für die Aßlinger, doch Benjamin Schlesak fand im Gästekeeper Tobias Dirnecker seinen Meister. In der 58. Minute dann die Führung für die Lechleitner-Elf, nach einer Ecke stand Andreas Huber Goldrichtig und konnte zur Führung einköpfen. Aufregung nach gut einer Stunde, der Schonstetter Keeper Tobias Dirnecker lässt den Ball fallen, Dominik Wimmer spritzt dazwischen und will das Tor machen, der Keeper riss ihn aber um. Doch der gute Schiedsrichter Buschek pfiff nicht Elfmeter, dass hätte er aber aus Sicht der Aßlinger tun müssen.

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Der TSV bleibt weiter am Drücker, Dominik Wimmer schnappte sich denn Ball vom Verteidiger und müsste den Treffer aus 11 Metern machen, schoss aber rechts vorbei. Das hätte das 2:0 sein müssen, wenn sich das nicht mal recht. Es wurde etwas hitzig, es kam nochmal Tempo ins Spiel. In der 82. Minuten der 1:1 Ausgleich für die Gäste, der SVS-Stürmer Nikola Modric konnte den Treffer markieren. Die rot-schwarzen vom Büchsenberg gaben aber nicht auf und so konnte Mirko Beisswenger in der 86. Minute zur 2:1-Führung treffen. Das verrückte Spiel nahm aber kein Ende, die Gäste konnten nur eine Minuten später durch Sebastian Bufler wieder ausgleichen. Als der Schiedsrichter bereits die Nachspielzeit andeutete, stand Anis Boukari nach einem Abpraller genau an der richtigen Stelle und traf zum 3:2-Siegtreffer.

Aßling hätte viel früher den Sack zu machen müssen und brachte Schonstett nochmal ins Spiel. Die Schlussviertelstunde hatte es dann in sich, der Rückwechsel von Coach Lechleiter mit Anis Boukari brachte einen verdienten 3:2 Sieg. Die Gäste aus Schonstett gaben sich kämpferisch, aber das war zu wenig an dem heutigen Tage.

Rubriklistenbild: © pa

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