Vorschau: SV Kirchanschöring - TSV Rain/Lech

Kirchanschöring vor Duell mit Absteiger Rain am Lech

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Wie hier Manuel Jung gegen Sonthofen, müssen sich die Gelb-Schwarzen auch gegen Regionalliga-Absteiger TSV Rain am Lech zu behaupten wissen. 

Kirchanschöring - Am Samstag um 15:00 Uhr haben die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring den Regionalliga-Absteiger TSV Rain am Lech zu Gast an der Laufener Straße. Ein spannendes Duell und eine schwere Aufgabe. Zumal Trainer Patrick Mölzl zahlreiche Rekonvaleszenten ins Team integrieren muss. 

Letztes Wochenende im Allgäu beim TSV Kottern wäre mehr drin gewesen. Aber wie heißt es so schön: Zuerst fehlt das Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu. Da durch die Verletztenmisere das Trainer-Team um Patrick Mölzl und Dominik Hausner in dieser Hinrunde mehr als 25 verschiedene Spieler einsetzen musste, hinterfragte vergangenes Wochende sogar mancher Verantwortlicher der Allgäuer, woher der SVK überhaupt diese Qualität in der Breite im Kader nehme?

Rain am Lech - Absteiger mit Qualität

Die Gäste aus Rain (ca. 9000 Einwohner, 40 km nördlich von Augsburg, nahe der Mündung des Lechs in die Donau) sind da von einem anderen Kaliber: Seit 2008/09 spielt der TSV aus dem schwäbischen Landkreis Donau-Ries in der Bayernliga. In den Spieljahren 2012/13, 2013/14 sowie in der vergangenen Saison sogar in der Regionalliga Bayern.

Service:

Um gegen eine solche Mannschaft bestehen zu können, brauchen die Mölzl-Schützlinge sicherlich einen Sahnetag - jeder muss an seine Leistungsgrenze gehen und ohne die Rückendeckung und stimmgewaltige Unterstützung der Zuschauer, wird es schwer.

SVK-Trainer Mölzl betont, dass der Gegner als "Absteiger eine enorme Qualität hat". "Aber- wir haben ein Heimspiel! Da wollen wir die Punkte bei uns behalten.“, so Mölzl. Hohe Ambitionen - gegen einen langjährigen Bayernligisten mit Regionalliga-Potential.

Integration der Rekonvaleszenten - schwierige Situation für den SVK

Wobei Mölzl ohnehin von einer schwierigen Situation spricht: „Wir hatten die vielen Verletzen und die müssen jetzt spielen, obwohl sie wenig Training haben.“. Die Spieler müssen damit leben und zurückkommen, obwohl laut Mölzl dafür im Amateurbereich wenig Zeit bleibe, um „die Jungs wieder auf den Stand zu bringen, auch rein körperlich“.

Die Spieler müssten „einfach ran und dass dann nicht einfach so alles funktioniert“ sei klar, so der Ex-Profi. Dazu komme der derzeitige Negativ-Lauf, dann fehle auch das nötige Glück, das man bräuchte. „Wenn Pullach in Kottern gespielt hätte“, sagt Mölzl, hätten die aus einem Drittel der Chancen „etwas gemacht“, weil es bei denen „einfach läuft“. "Ich kenne solche Situationen, da müssen wir einfach ruhig bleiben“, sagt der SVK-Trainer.

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Michael Wengler

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