DJK Vilzing - SV Kirchanschöring 2:1

Dietl-Doppelpack: Anschöring ohne Punkte

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Sorgte für den zwischenzeiltichen Ausgleich: Manuel Jung.

Vilzing - Unter der Woche bereits dreifach gepunktet, am Samstag ging es schon wieder weiter. Nach dem späten Triumph über Wolfratshausen war der SV Kirchanschöring in der Oberpfalz zu Gast:

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Fast schon wie ein alter Hase ist der SVK unterwegs. Das ist keinesfalls negativ gemeint, soll aber darstellen, mit welcher Routine Kirchanschöring durch die Bayernliga marschiert. Letztes Jahr noch der kleine Aufsteiger, der dann - wie sich herausstellte - gar nicht so klein war.

Schwarz-Gelb ist in der Spielklasse unterwegs, als gehöre es schon viele Jahre dazu. Dass zu Einstand der neuen Saison gleich die Zweitvertretung des Jahn aus Regensburg bezwungen wurde, bestätigt nur diese Annahme. Und eben weil die Mannschaft von der Laufener Straße mit so viel Erfahrung daherkommt, richteten sich die Blicke auch nach dem Erfolg über Wolfratshausen (2:1) schon wieder nach vorne.

Dietls Doppelpack

Die nächste Station war Vilzing: Ein Verein, welcher sich nun zum dritten Mal Bestandteil der Bayernliga Süd nennen darf. Die DJK verfügt in Sturm über einen Spieler, bei dem das Prädikat "Lebensvericherug" durchaus angemessen ist: Markus Dietl.

Seine Treffer waren immer goldwert. Dietls Tore waren sicher auch Grund dafür, dass sich die Oberpfälzer dort aufhalten, wo sich auch heute noch sind: In der Landesliga. Das dürfte auch der Mannschaft von Patrick Mölzl bewusst gewesen sein, dass die Nummer 14 der Vilzinger nicht ungefährlich sein dürfte.

Und dennoch netzte eben dieser Offensivspezialist im Duell mit "Anschöring" - und das gleich doppelt! Erst versenkte er die Kugel per Elfmeter im Gehäuse von SVK-Keeper Schlosser, keine zehn Spielminuten nach Wiederanpfiff traf Dietl erneut.

Anschöring kann zunächst ausgleichen

Zwischenzeitlich gelang den Gästen aus Kirchanschöring jedoch der Ausgleich. Manuel Jung netzte aus zentraler Position im Strafraum der Oberpfälzer ohne große DJK-Gegenwehr ein, der Treffer der Hausheren egalisiert - aber eben nur für kurze Zeit.

Über eine halbe Stunde hatte der SVK weiterhin die Möglichkeit, mit Punkten die Heimreise antreten zu können. Dass Vilzings Kordic auch noch die Ampelkarte in der Schlussviertelstunde sah, sollte Anschöring noch helfen, es reichte aber trotzdem nicht für die Gäste - zumal Jell mit seiner Gelb-Roten wieder für spielerischen Gleichstand sorgte. Die Lebensversicherung hat nämlich wieder zugeschlagen.

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