Niederlage gegen Kötzting - Rückschlag im Abstiegskampf

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Es ist das alte Lied bei den Sportbund-Fußballern: Wenn sie die Möglichkeit haben, sich von der Abstiegszone etwas zu verabschieden, dann folgt der nächste Rückschlag. Jüngstes Beispiel war das 2:3 vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Bad Kötzting.

Dabei war es im ersten Durchgang sogar eines der besseren Spiele, das die Rosenheimer im bisherigen Saisonverlauf hinlegten. Man hätte eigentlich klar führen müssen, lag kurioserweise aber mit 1:2 im Rückstand. Vorne gab es einige gute Möglichkeiten durch Eyrainer, Wörndl, Reichmacher, Börtschök – sie brachten den Ball aber nicht im Tor unter. Pech hatte Markus Achatz, dessen Volleykracher am Innenpfosten landete. Und so traf lediglich Mario Staudigl per Foulelfmeter zum 1:1. Davor hatte Christoph Schambeck die Gäste früh in Führung geschossen, in der 45. Minute köpfte Matthias Niedermeier zum zweiten Bad Kötztinger Treffer ein.

 "Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht"

„Für mich gab es zwei Schlüsselszenen“, befand SBR-Coach Günter Güttler, „das waren die 45. und die 46. Minute“. Eben in jener Minute nach Wiederbeginn liefen die Rosenheimer in einen Konter und Schambeck erhöhte auf 3:1 für die Gäste. Noch einmal hatte Wörndl zwei gute Gelegenheiten für den SBR, aber am Ende hätte auch Bad Kötzting noch treffen können. Der Anschlusstreffer von Andreas Wörndl in der Nachspielzeit kam zu spät.

„Wir wollten nicht als Verlierer vom Platz gehen, dass es natürlich drei Punkte geworden sind, ist schon super“, meinte Kötztings Trainer Peter Gallmeier, dessen Team eine Serie von acht sieglosen Spielen beendete. „Wir haben es dem Gegner zu leicht gemacht, Tore gegen uns zu erzielen“, sagte Güttler. Sein Team kann die Scharte am kommenden Mittwoch bereits wieder ausmerzen, wenn der BCF Wolfratshausen um 19.30 Uhr zum Nachholspiel im Josef-März-Stadion aufkreuzt.

Pressemitteilung SB DJK Rosenheim

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