Big Point! Kirchanschöring jubelt in Pipinsried

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Dieser Hinrundenabschluss kann sich sehen lassen. Der SV Kirchanschöring hat am Sonntagnachmittag beim FC Pipinsried gewonnen und damit einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf der Bayernliga Süd gefeiert.

Die Mannschaft von Spielertrainer Patrick Mölzl siegte mit 3:1 (2:0) und beendet die Hinrunde auf einem Nichtabstiegsplatz. 21 Punkte haben die Gelb-Schwarzen aus 17 Spielen gesammelt und damit die Erwartungen an die erste Bayernliga-Saison der Vereinsgeschichte erfüllt.

Pipinsried auf Distanz gehalten

Ziel war es, sich an die Liga zu gewöhnen, Konkurrenzfähigkeit an den Tag zu legen und am Ende des Tages über dem Strich zu stehen. 21 Zähler sind für ein Team, das noch nicht auf diesem Niveau gespielt hat und zudem mit viel Verletzungspech konfrontiert war, eine gute Bilanz.

Zwei Punkte steht die Mannschaft aus dem Traunsteiner Landkreis vor einem Abstiegsrelegationsplatz, auf dem die Hausherren hingegen stagnieren.

Der Erfolg im Landkreis Dachau war hart unkämpft und hätte ob der Tabellenkonstellation wichtiger nicht sein können.

Mit 15-minütiger Verspätung begann das Gastspiel des SVK in Pipinsried, der Gelb-Schwarze-Tross stand im Stau und traf erst spät in der 700-Seelen-Gemeinde ein.

Entsprechend schwer kam die Mölzl-Elf in die Partie, die Anfangsphase gehörte den Hausherren. Nach fünf Minuten köpfte Armin Lange den Ball aus wenigen Metern an die Latte, Serge Yohoua (11.) und Arthur Kubica (27.) verfehlten das Tor von Dennis Kracker nur knapp.

Doppelschlag schockt Hausherren

Anschöring hatte den Anfangsdruck des FCP aber unbeschadet überstanden und holte nach etwas mehr als einer halben Stunde zum vorentscheidenden Doppelschlag aus.

Stephan Schmidhuber brachte die Gäste in der 36. Minute mit einem Schuss aus elf Metern in Führung, drei Minuten später erhöhte Manuel Omelanowsky aus der Distanz auf 2:0.

Schild macht den Deckel drauf

Kirchanschöring war endgültig im Spiel angekommen, stand fortan defensiv stabil und kam selbst zu weiteren guten Gelegenheiten.

Während Schmidhuber in der 60. Minute noch an FC-Keeper Georgios Blantis scheiterte, erhöhte Tobias Schild wenige Augenblicke später auf 3:0 und entschied damit die Partie.

Manuel Eisgruber gelang fünf Minuten vor dem Ende nur noch der Anschlusstreffer. Für den negativen Höhepunkt sorgte Yohoua in der Nachspielzeit. Nach einer Tätlichkeit musste der FC-Stürmer das Feld mit einer Roten Karte verlassen.

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