Regen, Blitz und Donner bei Majdancevic-Gala!

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Ein Bayernligaderby wie es im Buche steht! Beim zweiten Saisonspiel nach der Sommerpause schenkten sich der TSV 1860 Rosenheim und der SV Kirchanschöring bei schlechter Witterung absolut nichts. Bereits nach fünf Minuten stand es 1:1, nachdem ein Eigentor den SVK in Führung gebracht hatte und Rosenheim durch Danijel Majdancevic sofort antwortete. Kurz vor der Halbzeit wiederholte sich der Vorgang: Wieder ging Kirchanschöring durch Manuel Jung in Führung, ehe erneut Majdancevic, eine Minute vor der Pause, den Ausgleich schoss. Auch nach der Halbzeit war Majdancevic erneut im Mittelpunkt und verwandelte einen Handelfmeter zum zwischenzeitlichen 3:2. Den Schlusspunkt setzte Johannes Zottl in der 89. Minute zum verdienten 4:2-Heimsieg für Rosenheim.

Blitz und Donner in der englischen Woche: Beim ersten Inn/Salzach-Bayernligaderby der Saison zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und dem SV Kirchanschöring war beiden Mannschaften im Vorfeld der Partie schon bewusst, dass sie ordentlich nass werden würden. Doch trotz der ungemütlichen Witterung erwartete das gut besuchte Jahnstadion eine packende Partie. Die Vorzeichen dafür standen auch gut, immerhin hatten beide Mannschaften im ersten Spiel Punkte liegen lassen und wollten nun im Derby unbedingt gewinnen, um einen schlechten Saisonstart zu vermeiden.

Beide Teams von Beginn an hellwach

Es dauerte nur zwei Minuten bis der Ball zum ersten Mal im Netz zappelte. Nach einer Ecke konnte der TSV den Ball nicht aus dem Strafraum fischen. Viel Gestochere vor dem Kasten, der Ball kullerte irgendwie an Tormann Dominik Süßmaier vorbei: 1:0 für den SV Kirchanschöring!

Doch Rosenheim zeigte sich keineswegs geschockt! Nur drei Minuten später nutzte der Rückkehrer Danijel Majdancevic die erste Chance der Gastgeber zum 1:1 Ausgleich. Dann wurde es bis auf das Donnergrollen etwas ruhiger im Jahnstadion. Beide Mannschaften versuchten, etwas Ruhe in die hektische Anfangsphase zu bringen.

Zwei Treffer kurz vor der Halbzeit

Der strömende Regen verhinderte in den ersten 30 Minuten einige gut durchdachte Spielzüge. Doch der TSV schien besser mit den Witterungen zurecht zu kommen. Immer wieder versuchten die Mannen von Patrik Peltram, Torhüter Dennis Kracker zu prüfen. In den meisten Situationen blieben die Rosenheimer aber letztendlich an gut verteidigenden Kirchanschöringern hängen.

In der 37. Minute dann der Führungstreffer aus dem nichts für die Kirchanschöringer. Aus abseitsverdächtiger Position liefen gleich zwei Mann auf Keeper Dominik Süßmaier zu. Manuel Jung blieb cool und verwandelte zum zwischenzeitlichen 2:1. Doch wieder hatte Rosenheim die perfekte Antwort parat: In der letzten Minute der ersten Hälfte stand erneut Danijel Majdancevic nach einer langen Flanke am Pfosten goldrichtig, um zum 2:2 Halbzeitstand einzunetzen.

Regen weg, Chancen weg

In der Halbzeit hatte sich die Gewitterfront letztendlich verzogen. Doch das tat dem Spiel in den ersten Minuten der zweiten Hälfte keinesfalls gut. Beide Mannschaften taten sich schwer, einen Angriff konsequent zu Ende zu spielen. So auch in der 59. Minute, als ein Rosenheimer Angriff im Strafraum gestoppt wurde - allerdings mit der Hand eines SV-Verteidigers! Den fälligen Freistoß verwandelte Rosenheims bester Mann Danijel Majdancevic mit seinem dritten Treffer zum 3:2.

Hatte der TSV immer die passende Antwort parat, scheiterte dagegen der SV Kirchanschöring einen schnellen Ausgleich zu erzielen. Der eingewechselte Alois Straßer versuchte es in der 71. Minute mal aus 15 Metern mit einem Schuss. Der Ball ging allerdings weit rechts am Tor vorbei.

Spannende Schlussphase

Doch der SVK wachte in der Schlussviertelstunde plötzlich noch einmal auf. Mehr und mehr drängten sie die Rosenheimer in die eigene Hälfte. In der Folge blieb Kapitän Christoph Wallner nichts anderes übrig, als die Notbremse zu ziehen. Dafür sah er in der 75. Minute die Rote Karte - der anschließende SV-Freisoß ging allerdings über das Tor.

Stattdessen war für Rosenheim, auch wegen der Gelb-Roten Karte für Florian Hofmann in der 83. Minute, nun Platz zum Kontern. In der 89. Minute machte der eingewechselte Johannes Zottl, nach einem tollen Pass in die Spitze, den Deckel zu einem letztendlich verdienten 4:2-Heimsieg für den TSV drauf.

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