VfL erkämpft sich Punkt in Ottobrunn

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mit einem 0:0-Unentschieden kehrte der VfL Waldkraiburg am Sonntagabend aus der Münchener Vorstadt wieder heim. Ein weiterer Punkt im Kampf gegen den Abstieg, mit dem man letztendlich zufrieden sein muss. Der eingewechselte Patrick Keri hatte zwar mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer auf dem Fuß, aber verdient wäre es nicht gewesen. 

Lange Bälle bestimmten das Spielgeschehen und über weite Strecken der zweiten Halbzeit war der TSV die spielerisch bessere Mannschaft. Sie schafften es aber nicht selbst klarste Möglichkeiten in bare Münze umzuwandeln. So blieb es letztendlich bei einem leistungsgerechten 0:0.

Kurz vor dem Spiel gab es einen Platzregen in Ottobrunn, der aber pünktlich zu Spielbeginn sein Ende fand, besonders gut tat das dem stumpfen Rasen. „Never change the winning team“ – dachte sich Spielertrainer Markus Gibis und startete mit der erfolgreichen Mannschaft vom letzten Wochenende. In den ersten 20 Minuten entwickelte sich spannendes Spiel mit zwei Möglichkeiten auf beiden Seiten. Liviu Pantea passte quer zu Andrei Tuculea, der wiederrum auf den heran laufenden Hannes Helldobler ablegte. Dessen Außenristschuss aus gut 20 Metern konnte aber Franz Hadler parieren (12.). Auch Barne Auer zeichnete sich aus, als er abtauchte und den Kopfball von Timo Aumayer entschärfte (14.).

Riesenglück hatte der TSV in der 18. Minute beim Kopfball von Markus Gibis, nach einer mustergültigen Hereingabe von Yves Deutsch, der nur das Gebälk des Kreuzecks traf. Beim Schuss von Michael Hachtel aus der Drehung, von der Strafraumkante, war Auer erneut zur Stelle (20.). Das war es aber auch schon in Halbzeit eins.

Mach dem Seitenwechsel nahmen dann die Hausherren das Zepter in die Hand und hatten innerhalb von Sekunden zwei Möglichkeiten, doch beide Male war auf Auer Verlass (49./50.). Kurz drauf versuchte es Raimi Stuiber mit einem Schuss aus gut 20 Metern halbrechter Position. Der Ball wurde immer länger und Hadler musste sich schon gewaltig strecken, um ihn noch über die Latte zu lenken. In der 66. Minute tankte sich Pantea auf rechts durch und schoss aus spitzem Winkel, aber ein Abwehrbein klärte zur Ecke.

Dann ein Kopfballduell an der Waldkraiburger Strafraumgrenze zwischen Kapitän Benny Hadzic und Dominic Fischer. Beide gehen zu Boden und fordern ein Frei-, bzw. Strafstoß, doch Schiri Michael Schmid ließ weiterspielen. Die Hereingabe in den Strafraum verlängerte Hachtel mit dem Hinterkopf, doch Raimi Stuiber stand goldrichtig auf der Linie und klärte. Dann jubelten die Hausherren, aber der Treffer von Boris Jungic fand wegen seiner Abseitsstellung keine Anerkennung (71.). Im Gegenzug rettete Franz Hadler in letzter Sekunde vor dem heranstürmenden und zuvor eingewechselten Matti Szczuka. Was für eine Möglichkeit zehn Minuten vor Schluss für die Ottobrunner. Arben Planer kommt völlig freistehend im 16er am Ball, kann ihn aber nicht im Tor unterbringen. Fischers platzierter Schuss von der Strafraumkante konnte von Barne Auer noch soeben zu Ecke geklärt werden. Der Kopfball von Timo Aumayer nach der Ecke verfehlte auch nur knapp sein Ziel.

Zu diesem Zeitpunkt war die Führung des TSV fast überfällig, doch die letzten beiden Chancen des Spiels gehörten den Gästen, so dass das Unentschieden im Großen und Ganzen in Ordnung ging. Zuerst rutschte Liviu Pantea aus spitzem Winkel in einen Ball, den Hadler dann nur abklatschen konnte. Der Nachschuss von Matti Szczuka traf Hadler nur an den Kopf. Pantea musste nach seiner Aktion mit einer Zerrung im Rippenbereich den Platz verlassen. Für ihn kam in den letzten drei Minuten Patrick Keri, der dann fast mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer auf dem Fuß hatte. Nach einem langen Ball stand er plötzlich frei vor Hadler, der geschickt den Winkel verkürzte, so dass Keri erneut nur Hadlers Kopf traf. Dann war Schluss!

Pressemeldung VfL Waldkraiburg

 

Zurück zur Übersicht: Bezirksliga Ost

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare