Filigrane Flugshow lässt Kastl-Knoten platzen!

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Trotz großen Kampfes gab es für den ASV in Kastl nichts zu holen. Am Ende setzte sich die Qualität der Gastgeber mit 4:2 durch. Das Spiel begann zunächst vielversprechend. Au war zunächst die etwas agilere Mannschaft. Bereits nach wenigen Minuten tauchte Matthias Bachmeier frei halbrechts vor dem Kastler Gehäuse auf, der Keeper konnte jedoch klären.

Eine ähnliche Situation in der 19. Minute bescherte Au die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung. Niedermeier netzte per Flachschuss ein. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie, in der sich die Chancen für die Gastgeber häuften, Keeper Stiglmeir seinen Kasten aber bis zur Halbzeit sauber hielt.

Amara Cole´s filigrane Flug-Show für zum Torerfolg

Der entscheidende Mann kam für den TSV Kastl dann zur zweiten Hälfte: Amara Cole. Bereits in den ersten Szenen deutete dieser sein außergwöhnliches Können an. Was er jedoch in der 61. Minute auf den Rasen zauberte, wäre eine Nominierung für das Tor des Jahres wert. Eine Flanke von links nahm Cole mit der Brust und mit dem Rücken zum Tor an, stieg hoch und versenkte die Kugel per Fallrückzieher scharf und unhaltbar aus ca. 11 Metern im langen Eck.

Euphorisiert von dieser unfassbaren Aktion machte Kastl nun mächtig Druck und es dauerte nur 7 weitere Minuten, ehe die Gastgeber das Spiel gedreht hatten. Nach einer Ecke konnte Lahner den Ball am langen Pfosten volley abschließen. Ärgerlich aus Auer Sicht, dass dieser Ecke offensichtlich eine klare Fehleinschätzung des Linienrichters vorausging, der den Ball wohl als einziger im Toraus sah. Kastl war in der Folge nun natürlich obenauf und ließ noch zwei weitere Treffer folgen

Doppelpack von Niedermeier

Das 2:4 von Niedermeier in der Schlußminute war am Ende nur noch Ergebniskosmetik. "Ich bin mit der kämpferischen Einstellung meiner Truppe heute zufrieden. Kastl ist eine sehr gute Mannschaft und sicher nicht zwingend unsere Kragenweite. Wir sind derzeit einfach massiv von Verletzungen gebeutelt und wenn sich im Abschlusstraining dann mit Christoph Bott erneut ein für uns extrem wichtiger Mann schwer verletzt, ist das nicht leicht wegzustecken. Dennoch können wir auf die Leistung in der ersten Hälfte durchaus aufbauen. Wir kämpfen uns durch diese Phase einfach durch," so ASV-Coach Markus Glück nach dem Spiel. (men)

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