Freilassing knackt Waginger Defensiv-Taktik

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Vorweg, es war vor 250 Zuschauern, bei für diese Jahreszeit guten Platzverhältnissen, ein echtes Lokal-Derby. Die Freilassinger, als klarer Tabellenführer, mit der besten Offensivreihe in der Bezirksliga Ost, waren der erklärte Favorit der Begegnung.  Für das Trainer-Duo Kranich/Tschoner eine schwierige Aufgabe, gegen diesen Gegner ein notwendiges Konzept zu recht zu legen. Da Hansi Huber, Franz Eder, Manuel Sternhuber und Dennis Baumgartner nicht einsatzfähig waren, einigte man sich auf ein defensives Konzept, in der Hoffnung den Gästen es in ihrer Offensive so schwer wie möglich zu machen.  Das Team schaffte es. Die Torgaranten der Freilassinger Albert Deiter, Daniel Leitz und Tony Schneider fanden nicht wie üblich zu ihrem Spiel. Durch die Waginger Defensivtaktik wurden sie weitgehend ausgeschaltet und kamen selten zu Torchancen. Die Waginger Offensivbemühungen waren natürlich auf gelegentliche Konter ausgerichtet, die bis auf zwei Situationen, die zum Torerfolg hätte führen können, nicht wirklich vorhanden waren. Es war ein intensives Spiel, das durch einen Strafstoß entschieden wurde. Zwei Minuten vor Schluss, nach einem Foulspiel an Stefan Hinterreiter, sah Mitch Mayer die Rote Karte. Eine Entscheidung die sicher zu hart war, eine Gelbe wäre angebracht gewesen.

Spielsituationen: Die ersten Chancen hatten die Gastgeber. In der 5. Minute kam Stefan Mühlthaler gegen Stefan Schönberger knapp zu spät. Drei Minuten später setzte sich Sascha Leuendorf über rechts durch und flankte auf Berni Mühlbacher, dessen Kopfball knapp über die Torlatte strich. Eine gute Chance. In der 14. Minute kam Tony Schneider zu einer Chance, scheiterte allerdings am gut reagierenden Manfred Sommerauer. Wieder reagierte der Waginger Golie hervorragend in der 23. Minute gegen Daniel Leitz, der in der 27. Minute noch eine gute Chance hatte, bei der auf Abseits entschieden wurde.

In der zweiten Hälfte bis zur 55. Minute bei einer Kopfballchance für Stefan Hinterreiter, nach einem Freistoß von Bruno Tschoner, die Stefan Schönberger sicher parierte, passierte wenig. Dann in der 63. Minute die Entscheidung durch einen Strafstoß von Albert Deiter, an ihm selbst verschuldet, zum 0:1. Manfred Sommerauer hatte keine Chance. Es war ein kleiner Fehler, der zum Strafstoß führte, den ein so abgezocktes Team wie die Freilassinger natürlich sofort ausnützt. In der 71. Minute ging, nach einem Eckball, ein Schuss von Alber Deiter über das Tor. Einen Schuss von Berni Mühlbacher konnte in der 76. Minute Stefan Schönberger mit einem guten Reflex zur Ecke klären. Eine tolle Reaktion zeigte Manfred Sommerauer in der 81. Minute gegen Alexander Triller, als er zur Ecke klären konnte. In der 87. Minute musste der Waginger Goalie gegen Tony Schneider wieder sein ganzes Können aufbieten.

Fazit: Mit dieser Niederlage stehen die „Seerosen“ weiter im roten Bereich. Gegen den Top-Favoriten für den Aufstieg in die Landesliga hat man sich mehr als achtbar aus der Affäre gezogen. Das sollte dem Team doch sichtlich Mut machen. Was einfach abgeht ist ein Knippser. Eine Bestätigung für die Platzherren sollte für die kommenden Spiele sein, das zeigte das Spiel gegen den ESV Freilassing, dass man mit Top-Teams der Liga mithalten kann. Am nächsten Wochenende wartet schon mit dem TSV Ampfing der nächste Kaliber auf die „Seerosen“. (klu)

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