5:0 - Freilassinger Ballermänner schießen auch Waldkraiburg ab

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Gegen die angriffsstärkste und torgefährlichste Mannschaft der Bezirksliga-Ost gab es für  Waldkraiburg nichts zu holen: mit einem auch in dieser Höhe vollauf verdienten 5:0-Sieg  im letzten Vorrundenspiel holte sich der ESV Freilassing am Samstagnachmittag beim VfL Waldkraiburg in bestechender Manier den Herbstmeistertitel.

Freilassing, in nahezu allen Belangen dem VfL haushoch überlegen, dominierte praktisch von der ersten bis zur letzten Minute. ESV-Coach Helmut Fraisl sah zwar in seinem Resümee  nach dem Schlusspfiff „in der ersten Viertelstunde den erwartet starken Gegner“,  doch diese schmeichelnde Bemerkung ehrt allein den Sportsmann. Tatsache war vielmehr, dass VfL-Keeper Domen Bozjak bereits nach fünf Minuten Kopf und Kragen riskieren musste um gegen Daniel Leitz einen frühen Rückstand zu verhindern.

Mit fünf Gegentoren noch gut bedient

Weitere fünf Minuten später der einzige aber folgenschwere Patzer von Bozjak, der einen Freistoß von Lubomir Neubauer unterlief und Christian Niederstrasser aus fünf Metern unbedrängt einköpfen konnte. Auch dem zweiten ESV-Treffer in der elften Minute ging ein krasser VfL-Schnitzer voraus: erst schlug Tomislav Balasko über den Ball und bei seinem energischen Nachsetzen ließ sich Routinier Albert Dreier geschickt und zumindest aus Sicht des Schiedsrichters elfmeterreif fallen. Dreier nahm jedenfalls dankend an und verwandelte eiskalt zum 0:2. Während die spiel- und lauffreudigen Gäste nun ganz klar dominierten, dauerte es bis zur 42.Minute, ehe dem VfL durch Youngster Oliver Weichhart der erste gefährliche Schuss auf das ESV-Tor gelang.

Der zweite Durchgang hätte dann ohne weiteres mit einem Debakel enden können, denn nach dem schnellen Kontertor von Schneider (47.Minute) lief es beim ESV fast wie am Schnürchen. Allein Dreier, Leitz und Schneider scheiterten nach jeweils sehenswerten Kombinationen allein vor Bozjak oder konnten Stuiber und Hadzic mit letztem Einsatz retten. Als Dreier der 75.Minute über das ausgestreckte Bein von Benni Hadzic fiel, ließ sich der Torschütze vom Dienst nicht zweimal bitten und verwandelte auch seinen zweiten Elfer ganz sicher zu seinem 20.Saisontreffer. Den Schlusspunkt in der 91.Minute setzte erneut Schneider im Nachschuß. (koz)

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