Vorschau: SV-DJK Kolbermoor - ESV Freilassing

Macht Freilassing den Aufstieg perfekt?

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Werden sich Torgarant Albert Deiter (l.) und der schnelle Daniel Leitz (m.) in Kolbermoor wieder besser durchsetzen können, als zuletzt gegen Baldham?

Kolbermoor - Am Samstagnachmittag trifft in der Bezirksliga Ost der Tabellendritte SV-DJK Kolbermoor auf den Ersten ESV Freilassing. Was sich liest wie ein Topspiel, ist es gefühlt aufgrund der aktuellen Formkurven nicht wirklich. Dies betrifft die Gastgeber allerdings mehr als die Gäste. Denn die Eisenbahner können am Samstag bereits definitiv in die Landesliga Südost aufsteigen.

Denn nicht nur die Hausherren haben die letzten drei Spiele allesamt verloren, auch die Gäste aus Freilassing konnten die letzten beiden Spiele nicht gewinnen. Trotzdem treffen hier zwei Mannschaften aufeinander, die seit Jahren ganz vorne in der Bezirksliga dabei sind.

Zwei Topteams mit erstaunlichen Schwächen in den letzten Partien

Zur überraschenden Heimniederlage am Vatertag gegen den SC Baldham-Vaterstetten meint der Pressechef des ESV Toni Deiter: “Das war wahrlich eines der schlechteren Spielen die ich vom ESV gesehen habe. Aus irgendwelchen Gründen wirkten die Jungs total nervös und machten Fehler, die man von Ihnen eigentlich nicht kennt. Ein wenig Glück haben wir zumindest trotzdem noch gehabt, da das Spiel zwischen TSV Kastl und dem VfL Waldkraiburg nur unentschieden ausging. Wir dürfen uns aber trotzdem nicht so präsentieren! Zwanzig gute Minuten reichen gegen solch gute Mannschaften wie Baldham-Vaterstetten einfach nicht. Es sind jetzt die entscheidenden Spiele - und es wird nicht einfacher, denn am Samstag geht es zum nächsten Brocken nach Kolbermoor. Da dürfen die Jungs dann Wiedergutmachung betreiben!”

Service:

Die Eisenbahner hatten schon immer eine hervorragende Offensive, doch dieses Jahr schafften sie es, die Defensive derart zu stabilisieren, dass sie absolut zurecht an der Tabellenspitze stehen. Sie sind eine sehr homogene Mannschaft und haben mit 76 Treffern die mit Abstand meisten Tore aller Teams erzielt. Zugleich stellen sie mit nur 26 Gegentoren die beste Abwehr der Liga.

Besonders Albert Deiter trifft in dieser Saison wieder wie er will und hat bereits 31 Tore erzielt. Unterstützt wird er im Angriff von den starken Daniel Leitz, Tony Schneider und seit dem Winter durch den Neuzugang Rokas Urbelis. All diese Umstände machen die Gäste zum Favoriten im heutigen Aufeinandertreffen.

Freilassing kann sich in Kolbermoor den Traum vom Aufstieg erfüllen

Und natürlich die Tatsache, dass die Freilassinger auch nach zwei sieglosen Spielen in Folge an diesem 28. und drittletzten Spieltag der Bezirksliga den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen können. Denn bleibt es auch nach dem Spiel in Kolbermoor bei den sechs Punkten Vorsprung auf Verfolger TSV Kastl, sind die Eisenbahner uneinholbar durch - und am Ziel ihrer Träume.

Denn die direkten Vergleiche mit Kastl haben sie beide gewonnen: am ersten Spieltag auswärts mit 3:0 und zu Beginn der Rückrunde mit 2:1 zuhause. Ob dieser Fakt beflügelt oder lähmt, wird sich ab 15:00 Uhr an der Turner Alm herausstellen.

Grizelj sieht seine Elf in der Bringschuld

Für die Kolbermoorer gilt es, sich besser zu verkaufen als in den letzten Spielen und vor allem als in Traunreut. Trainer Nenad Grizelj sieht daher sein Team in der Bringschuld: „Wir haben nichts herzuschenken und müssen uns im Kollektiv aus dieser Mini-Krise befreien. Das geht nur über absolute Bereitschaft und die verlange ich.“

Gegen eine Spitzenmannschaft wie Freilassing dürfe man sich keine Aussetzer erlauben, da diese sofort bestraft werden. Große Umstellungen wird Grizelj auch nicht vornehmen, einzig Martin Jablonski steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Dafür kehrt Dominik Schlosser wieder ins Team zurück. Zudem spielt das Wetter mit, der Platz ist in einem guten Zustand und somit dürfte einem herrlichen und spannenden Fußballnachmittag nichts im Wege stehen.

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Pressemitteilungen SV-DJK Kolbermoor (pac) & ESV Freilassing (td)

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