Bezirksliga Ost - Vorschau 30. Spieltag

Waging, Traunreut oder Raubling? Wer rettet sich?

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Die beste Ausgangslage des abstiegsbedrohten Trios aus dem Inn/Salzach-Spielkreis doch noch in der Bezirksliga zu bleiben haben die Spieler des TSV Waging am See.

Waging am See - Auch in der Bezirksliga Ost kommt es am Samstag zu den letzten Aufeinandertreffen der Saison. Oben ist bereits alles geregelt – Freilassing steigt auf, Kastl darf über die Relegation versuchen in die Landesliga zu gelangen. Unten hingegen geht es heiß her bis ganz zum Schluss: Heimstetten II, Waging, Raubling und Traunreut kämpfen weiter ums Überleben oder den allerletzten Hoffnungsschimmer.

Der Meister ESV Freilassing darf im letzten Heimspiel der Saison gegen den VfL Waldkraiburg nochmals seine Meisterschaft feiern. Und das werden die Eisenbahner vor sicherlich zahlreichem eigenen Publikum auch ausgiebig tun.

Meister Freilassing darf feiern!

Gefeiert wird vor allem nach dem Spiel. Ab 17:00 Uhr findet dann die große Meistersause statt, zu welcher der Club alle Fans, Förderer, Sponsoren und Funktionäre einlädt mit der Mannschaft zu feiern. Eine lokale Privatbrauerei spendiert pro von den Eisenbahnern geschossenem Rückrundentor zehn Liter Freibier (momentaner Stand: 37 Tore). Da könnte man Jungs wie Albert Deiter ja fast als den „Mundschenk von Freilassing“ bezeichnen. Wenn das keine Motivation ist, noch ein paar Treffer drauf zu packen, was dann?

Im Abstiegskampf hat nur Heimstetten alles in eigener Hand

Sportlich relevant sind nur noch die Spiele des Spieltags, die den weiterhin offenen Abstiegskampf betreffen. Gewinnt die Zweitvertretung aus Heimstetten ihr Heimspiel gegen den bereits gesicherten ASV Au, ist das Team aus dem Münchner Umland endgültig uneinholbar durch. Die Heimstettener halten also alle Fäden selbst in der Hand – ob es auch Trümpfe sind, wird sich erweisen.

TSV Waging kann sich mit Sieg die Überlebenschance erhalten

Momentan auf dem Relegationsrang liegt die Mannschaft des TSV Waging am See. Mit einem dreifachen Punktgewinn beim bereits abgestiegenen und abgeschlagenen Club aus Hammerau, böte sich den Wagingern die Chance den SV Heimstetten II noch zu überholen und die Klasse auf direktem Wege zu halten. Auf alle Fälle würde man mit einem Sieg jedoch den Relegationsrang sichern und somit vielleicht auf einem Umweg in der Bezirksliga bleiben.

Service:

Die Aufgabenstellung für die Waginger ist also klar: Nur ein Sieg zählt – sonst ist möglicherweise alles vorbei! Und man darf nächste Saison durch die Kreisliga trennen. Dort würde man dann erneut auf die Hammerauer treffen. Die haben garantiert nichts zu verschenken. Denn wie heißt es so schön – geteiltes Leid ist halbes Leid.

TuS Traunreut braucht ein Wunder

Auf ein Fußball-Wunder müssen sie bei den Kickern des TuS Traunreut hoffen. Falls man das noch "Hoffen" nennen kann. "Wundergläubigkeit" trifft es wohl eher. Ein Ding der Unmöglichkeit eigentlich. Das man selbst mit dem Auswärtspiel beim Aufstiegs-Releganten Kastl auch noch eine Herkules-Aufgabe vor der Brust hat, spielt dabei fast keine Rolle mehr. Aber was ist im Fußball nicht schon alles passiert? Nichts desto trotz wäre ein Ligaverbleib der Traunreuter nichts weniger als eine absolute Sensation.

Ein 3:3-Unentschieden verbuchte der TuS Traunreut im letzten Heimspiel der Saison in der Fußball-Bezirksliga Ost gegen den VfL Waldkraiburg. Über eine Stunde lang lagen die Stutz-Schützlinge völlig verdient mit 2:1 in Front und konnten auf den Relegationsplatz schielen. Doch binnen zwei Minuten vermasselten sich die Kicker um Kapitän Michael Müller diese gute Möglichkeit und fingen sich zwei Gegentreffer zum 2:3 ein. Der Spielführer selbst zeigte sich schließlich für das 3:3 verantwortlich, dies wird aber für den Ligaverbleib wohl nicht reichen.

Denn die Grün-Weißen müssten ihrerseits beim TSV Kastl gewinnen und der TSV Waging sollte beim Fixabsteiger FC Hammerau nicht gewinnen, nur dann würde es in die Relegation und damit die Verlängerung um den Klassenerhalt gehen.

Nur noch theoretische Chancen hat der TuS Raubling

Sicherlich nur noch theoretische Chancen auf den Relegationsrang und somit auch auf einen möglichen Klassenerhalt hat der TuS Raubling am letzten Spieltag der Saison 2015/2016 im Gastspiel beim SC Baldham-Vaterstetten im Münchner Osten.

Zu inkonsequent waren die Auftritte der Siegmund-Elf vor allem in den letzten beiden Heimspielen gegen den TSV Ebersberg und die Bayernligareserve des SV Heimstetten um am Ende einen Verbleib in der Bezirksliga zu rechtfertigen. Gegen den TSV in den letzten Minuten einen Punktgewinn verschenkt, im Duell mit dem SVH II ein fahrlässiger Umgang mit besten Torgelegenheiten - all das bringt Raubling selbstverschuldet in diese denkbar ungünstige Situation.

Jetzt heißt es am letzten Spieltag zwar noch die eigenen Hausaufgaben beim SCBV erledigen, um bei möglichen Patzern der Konkurrenz aus Heimstetten, Waging und Traunreut im Dreierpack Gewehr bei Fuß zu stehen - dennoch gehen die Planungen bei den Inntalern in Richtung Kreisliga und Neuaufbau.

cs / Pressemitteilungen TuS Traunreut & TuS Raubling

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