Vorschau: VfL Waldkraiburg - VfB Forstinning 3:0

Waldkraiburg schießt starken Aufsteiger Forstinning ab!

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Waldkraiburgs Kapitän Benjamin Hadzic traf bei seiner Rückkehr in die Startelf zum 1:0.

Waldkraiburg - Rund 100 Zuschauer fanden am Samstag bei extremen Regenwetter den Weg ins Waldkraiburger Jahnstadion. Sie sahen eine konzentrierte Leistung des heimischen VfL gegen den Aufsteiger VfB Forstinning. Am Ende siegte man, auch in der Höhe verdient, mit 3:0.

Gegenüber dem Auswärtsspiel in Ostermünchen musste VfL-Coach Gerry Kukucska seine Elf gleich auf drei Positionen verändern. Franz Kamhuber und Mert Lata befanden sich auf einem Kurzurlaub, Manuel Stadlmayr war gesundheitlich angeschlagen und musste zunächst auf der Bank Platz nehmen. In die Startelf zurück schafften es Kapitän Benjamin Hadzic, Bircan Altmer und Lucian Balc.

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Die Partie begann von beiden Mannschaften sehr verhalten. Bis zur 26. Minute gab es keinen nennenswerten Torchancen auf beiden Seiten. Für den ersten Aufreger sorgte der souverän leitende Schiedsrichter Peter Köglsperger (Deining). Ein taktisches Foulspiel von Hrvoje Plazanic an Lucian Balc wollte der Unparteiische mit der gelben Karte ahnden, doch der Forstinninger ließ sich zu einer obszönen Geste hinreißen. Daraufhin blieb Köglsperger keine andere Wahl als die rote Karte.

In Überzahl kam nun auch der VfL immer besser ins Spiel. Wie schon in den letzten Spielen zeigte man eine große Effektivität beim Ausnutzen der Chancen. In der 34. Minute flankte Flavius Cuedan einen ruhenden Ball von rechts in den Strafraum. Benny Hadzic ist mit dem Kopf zur Stelle und nutzt die erste klare Möglichkeit zur 1:0-Führung.

Noch vor dem Seitenwechsel fiel sogar noch das 2:0. Razvan Rivis setzte sich auf der linken Außenbahn gleich gegen zwei Gegenspieler durch und drang in den Strafraum ein. Aus fünfzehn Metern markierte er mit einem strammen Flachschuss den zweiten Treffer (40.). In der 44. Minute hatte Hadzic sogar noch das 3:0 auf dem Fuß, doch sein Schuss aus spitzem Winkel ging knapp am Tor vorbei.

In der zweiten Halbzeit versuchte Gästetrainer Ivica Coric noch einmal alles und brachte mit Abdullah und Emin Aynaci zwei frische Offensivkräfte. Die Maßnahme zeigte zunächst Wirkung und der VfL darf sich bei seinem Torwart Domen Bozjak bedanken, der innerhalb einer Minute zwei Großchancen von Max Zander (48.) und Bekim Shabani (49.) entschärfte.

Nach diesem Weckruf übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. Schüsse von Cuedan (51.) und Markus Swoboda (54.) verfehlten das Tor nur knapp, so dass die Entscheidung noch einmal vertagt werden musste. Einmal noch musste der VfL-Anhang durchatmen, als ein Schuss des im Strafraum freistehenden Korbinian Hollerieth nur das Außennetz traf (75.).

In der Schlussviertelstunde kamen die Waldkraiburger immer wieder durch Konter gefährlich vor das Tor des VfB. Zumal sich die Gäste mit einer weiteren roten Karte selbst dezimierten. Nikola Dolanjski traf bei einem Laufduell mit Balc seinen Gegenspieler mit dem Ellenbogen am Kopf und musste vorzeitig zum Duschen.

Ihrem Torwart Aleksandar Zivkovic hatten es die Forstinninger zu verdanken, dass es keine Debakel wurde. Der eingewechselte Patrick Keri scheiterte in der 89. Minute gleich zweimal am herausragend reagierenden Keeper. Erst in der Nachspielzeit war Zivkovic machtlos als Joker Sebastian Jusic im Nachschuss zum 3:0 Endstand traf.

Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen hat sich der VfL aus dem Tabellenkeller vorerst verabschiedet. Die zuletzt gezeigten Leistungen geben Anlass zur Hoffnung auf bessere Zeiten. Der Blick in der Tabelle geht klar nach oben. Mit zwölf Punkten haben sich die Industriestädter nach dem ersten Saisondrittel im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt.

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Pressemitteilung VfL Waldkraiburg / feu

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