Souveräne Kolbermoorer schlagen Raubling

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Ein Derby, das ohne eine einzige Gelbe Karte auskommt und mit einem 3:0 für die Gastgeber endet? Das klingt nach einer nicht besonders aufregenden Partie. Dafür war es aber ein hervorragender Auftakt der Frühlingsrunde aus Sicht des SV-DJK Kolbermoor: Er setzte sich am Sonntag gegen den TuS Raubling durch und überholte diesen damit in der Tabelle der Bezirksliga Ost.

Dem Ergebnis entsprechend fielen Stimmung und Gesamturteil der zwei Trainer nach dem Abpfiff recht verschieden aus. Jochen Reil hatte an der Leistung seiner Mannschaft so gut wie nichts auszusetzen – Raublings Coach Manfred Thaler sagte hingegen, dass es „insgesamt gewiss kein gutes Spiel“ gewesen sei und dass vor allem in der ersten Halbzeit keines der Teams wirklich überzeugt habe. Einig waren sich die beiden allerdings darüber, dass der SV-DJK auch in dieser Höhe verdient gewonnen hatte. „Wir haben das Spiel klar dominiert, auch wenn wir aufgrund der schlechten Platzverhältnisse einige Möglichkeiten nicht genutzt haben“, bilanzierte Reil.

In der Tat beschränkten sich die Gäste von Beginn an darauf, tief zu stehen und auf Konter oder vielversprechende Standards zu spekulieren. Kolbermoor agierte deshalb optisch überlegen, spielte allerdings lange Zeit keine echten Torchancen heraus. Ein Schuss aus spitzem Winkel von Alexander Schlosser ließ erstmals Gefahr aufkommen, der Ball strich relativ knapp am langen Pfosten vorbei (28.). Kurz vor Halbzeit gelang aber doch der Führungstreffer: Tobias Hotter spitzelte die Kugel aus wenigen Metern an TuS-Keeper Stefan Rappenglitz vorbei, nach einem Freistoß von Franz-Xaver Pelz und einem Kopfball des kleingewachsenen Manuel Lohmeier (44.).

 

„Das 1:0 war eine Art Dosenöffner, danach sind die Kolbermoorer gewachsen aus der Pause gekommen. Und wir haben sie nicht einmal wirklich unter Druck setzen können“, erklärte Thaler. Zwar hatte Thomas Riesenberger in der 47. Minute eine gefährliche Schusschance für Raubling, aber das 2:0 fiel nur wenig später. Wiederum war Hotter der Torschütze, er vollendete diesmal einen sehenswerten Spielzug über Pelz und Florian Ludwig (54.). Spätestens mit dem 3:0 durch Patrick Eder, der als Gefoulter selbst zum Strafstoß antrat und verwandelte (72.), waren die letzten Zweifel am Sieg des SV-DJK ausgeräumt.

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