Trotz Werner Lorant: Kolbermoor zu stark für Waging

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Das erste Spiel unter Werner Lorant mit seinem Co. Beppo Benkert lockte 400 Zuschauer ins Wilhelm-Scharnow-Stadion. Viele Pressevertreter hatten den Weg nach Waging gefunden. Viele waren doch neugierig darauf, wie sich das Waginger Team verkaufen würde. Vorweg, es verkaufte sich gut. Auch die Zuschauer waren von der Leistung des Waginger Team angetan. Nach der Einstellung der Mannschaft auf das Spiel von Werner Lorant merkte man den Spielern an sie wollten die Begegnung für sich entscheiden. Man wollte den Top-Favoriten nicht nur ärgern. Warum es dann nicht klappte lag an einigen wenigen Faktoren.

In Hälfe eins fanden die „Seerosen“ sehr gut ins Spiel. Sie hielten den Aufstiegsaspiranten in Schach. Man sah eine tolle Motivationssteigerung der Platzherren gegenüber den letzten Partien. Immer nach dem Motto „Neue Besen kehren gut“. Beide Defensiv Abteilungen standen äußerst sicher. Die Keeper hatten kaum brenzlige Situationen zu bewältigen. Die ansonsten so gefährlichen Standard-Situationen der Kolbermoorer verpufften. Beide Gegner neutralisierten sich.

Eder macht den Sack zu

Die zweite Hälfte der Begegnung hatte ein ab der 68. Minute etwas anderes Gesicht. Nach einem verpatzten Einwurf vergaßen die Platzherren einmal in der Defensive die Löcher zu zumachen. Anton Peter konnte aus 35 Metern abziehen. Sein Sonntagsschuss schlug im Waginger Tor unhaltbar für Keeper Thomas Würnstl  ein. Man bemerkte bei den Platzherren von dem Zeitpunkt an eine gewisse Schockwirkung. Die Gäste machten etwas mehr Druck. Die Waginger Offensive brachte keine guten Torchancen zu Stande. Dann die Entscheidung in der 80. Minute, als Berni Mühlbacher sich an der Mittellinie verdribbelte und die Kolbermoorer die sich bietende Chance mit einem Pass auf ihre rechte Angriffsseite annahmen. Patrick Eder, der ansonsten kaum zu sehen war, zog ohne Behinderung in den Strafraum und verwandelte zum 0:2. Die „Seerosen“ waren fast unverdient, durch zwei individuelle Fehler geschlagen. Über ein 0:0 hätten sich die Gäste nicht beklagen können. Trotzdem, sie waren eben in diesen zwei Situationen cleverer im Ausnutzen einer sich bietenden Chance.

Fazit: Werner Lorant muss noch an einigen Hebeln, die verbesserungswürdig sind ansetzten. Für das kommende Spiel in Amerang  wird er das Team mit einem neuen Motivationsschub sicher wieder aufrichten. Vornehmlich in der Offensivabteilung muss etwas geschehen. Ansonsten war Werner Lorant, laut eigener Aussage, mit der Leistung seines Teams zufrieden. Es kann nicht alles auf Anhieb klappen. (klu)

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