TuS-Gala-Auftritt im Abstiegskampf

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Durfte sich auch einmal in die TuS-Trefferliste eintragen: "Motte" Katozka hier im Kopfball-Duell

Der Auftakt ins Frühjahr ist dem TUS Bad Aibling mit einem klaren 4:0-Erfolg gegen den Tabellenletzten Aschau gelungen. Dabei sah es in den ersten zehn Minuten nicht danach aus. Aschau startete forsch und mit viel Tempo, störte früh und zwang Aibling zu vielen Abspielfehlern. Die neu formierte TuS-Abwehr mit den Neuzugängen Thomas Markl und Hansi Waldhör zeigte gegenüber den Vorbereitungsspielen ungewohnte Abspielfehler und ermöglichte so den Gästen ein optisches Übergewicht im Anfangsstadium diese Spiels. Aber in der 13. Minute bekamen die Gäste ihren ersten Dämpfer an diesem Tag. Nach Balleroberung in der Aschauer Hälfte spielte Sturmführer „Motte“ Katozka einen genauen Lochpass in den Lauf von Fabio Hopf und dieser hatte keine Mühe aus zwölf Metern flach ins rechte Toreck zu schießen. Nun kam sofort mehr Sicherheit ins TuS-Spiel und die anfängliche Nervosität verschwand immer mehr.

So hätte man die Führung durch zwei Großchancen von Katozka und Wengert bis zur 30. Minute schon ausbauen können. Aber beide brachten in aussichtsreicher Position den Ball nicht im Gästetor unter. Obwohl man das Spiel nun bestimmte, kam Aschau durch zwei TuS-Abwehrfehler bis zur Halbzeitpause noch zu zwei Torchancen, die durchaus den Ausgleich hätten bedeuten können. Einmal scheiterte Boran Turgut in der 30. Minute beim Versuch den Torwart zu umspielen am glänzend reagierenden Simon Hafner, der ihm den Ball vom Fuß angelte. Das andere Mal, in der 43. Minute, schoss Sturmspitze Christian Richter einen weiten, windunterstützten Pass aus elf Metern über das Tor.

So hielt die knappe Aiblinger Führung bis zur Pause.Aus dieser kam die Heimelf anscheinend besser gestärkt heraus, denn Sebastian Marx konnte bereits in der 46. Minute nach schöner Kombination über Neuzugang Andreas Bauman und Katozka den Ball aus zwölf Metern überlegt flach ins rechte Eck schieben. Das war natürlich ein Auftakt nach Mass und brachte noch mehr Sicherheit ins TuS-Spiel. Von nun an bestimmte man das Spiel bis zum Schlusspfiff und erhöhte in der 57. Minute wieder durch Marx zum vorentscheidenden 3:0. Einen weiten Pass aus dem Mittelfeld von Baumann in den Gästestrafraum konnte ein Aschauer Abwehrspieler nicht klären und der Ball kam zum hinter ihm lauernden Marx, der mit einer Kopie seines ersten Treffers, flach aus zwölf Metern ins rechte Eck, wieder erfolgreich war. Nun hätte man mit etwas konsequenterer Spielweise noch den ein oder anderen Treffer erzielen können. So vergab Baumann in der 78. Minute gleich zweimal aus wenigen Metern alleine vor Torwart Geyer., Zuerst schoss er ihn an und den Abpraller setzte er übers Tor. So dauerte es bis zur 88. Minute als sich Katozka für seine gute Leistung im ersten Punktspiel nach langer Verletzungspause mit dem 4:0 belohnte. Wieder war nach gelungener Kombination aus der eigenen Hälfte „Sebi“ Marx entscheidend beteiligt, als er den am langen Pfosten freistehenden Katozka mit einem genauen Flachpass mustergültig bedient und dieser keine Mühe hatte aus fünf Metern ins leere Tor zu schießen. Das war dann auch der Schlusspunkt in einer, vor allem in der zweite Hälfte, überzeugenden Aiblinger Vorstellung. Die Hoffnung glimmt noch in Bad Aibling und für Aschau dürfte der Gang zurück in die Kreisliga schon besiegelt sein.

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