Waging fertigt Aibling ab

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Die „Seerosen“ fanden von Beginn an gut ins Spiel gegen die bereits als Absteiger feststehenden Aiblinger und hatten bereits in der 5. Minute die erste Großchance durch Berni Mühlbacher nach einem schnell ausgeführte Freistoss. In der 10. Minute brauchte dann Wolfgang Gabler nach einer schönen Kombination über Veit Gröbner und Stefan Mühlthaler nur noch zum 1:0 einzuschieben.  

Beim Gegenzug der Gastgeber  musste Michi Endlmaier seine ganze Klasse gegen den durchgebrochenen Fabio Hopf beweisen. Nur fünf Minuten später erhöhte Patrick Quast mit einem gefühlvollen Heber aus 25 Metern über Torwart Lukas Kunze hinweg zum 2:0. Kurz darauf steckte Patrick Quast präzise zu Veit Gröbner durch, der sicher zum 3:0 vollstreckte. Warum in der 36. Minute ein herrliches Direktschusstor von Manuel Karlstetter nicht gegeben wurde, das steht in den Sternen. Tobias Hösle setzte wenig später einen Freistoss aus 20 Metern genau in den Winkel. Nach diesem 4:0 und 40 wirklich starken Minuten wurden die Seerosen etwas zu passiv, was gleich doppelt bestraft wurde: in der 42. Minute brachte Hopf den Fuß nach einem Freistoss vor Endlmaier an den Ball und in der 42. Minute besorgte Andreas Baumann sogar das 2:4 durch einen unhaltbaren Kopfball. Hier war Michael Endlmaier beide Male machtlos.

Bad Aibling völlig von der Rolle

Nach der Pause war Waging aber wieder präsent mit den frischen Kräften Michi Fuchs, Maxi Hösle und Timon Schmidt wurden eingewechselt. Wolfgang Gabler machte in der 56. Minute seinen Doppelpack perfekt, indem er den Torwart ähnlich wie zuvor Quast gefühlvoll überlupfte. Gleich danach scheiterte der agile Hopf erneut an Endlmaier, der den Gegenangriff über die linke Seite einleitete, wo der oft nur mit Fouls zu stoppende, wieselflinke Manuel Karlstetter einen seiner Turboläufe startete und im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde.

Den fälligen Elfer verwandelte Patrick Quast sicher zum 6:2. Bis zur 75. Minute erhöhte Maxi Hösle mit einem Doppelpack auf 8:2, wobei er zunächst mit einem Kopfball nach präziser Gablerflanke und dann mit einem Nachschuss erfolgreich war, nachdem Quast mit einem überraschenden Schuss fast von der Mittellinie nur die Lattenunterkante getroffen hatte. Die Seerosen vergaben danach noch einige Hochkaräter bis Niki Maier in der 86. Minute einen Freistoss unhaltbar in die Maschen zirkelte. Zwar blieb der Schlusspunkt in diesem unterhaltsamen Spiel den Gastgebern vorbehalten - Hopf verwandelte einen zweifelhaften Handelfmeter in der letzten Minute sicher zum Endstand von 9:3 für die Waginger „Seerosen“.

Fazit: Wenn auch Michael Endlmaier mit den drei Gegentoren haderte, er spielt halt gern zu null, ändert es nichts an der hervorragenden Leistung des Waginger Teams über die gesamte Saison. Das Trainer-Team Berni Zeif und Patrick Quast kann mit dem Abschneiden seiner Truppe, Tabellenplatz sechs, bei einer Tordifferenz von +16, mehr als zufrieden sein. Beide haben eine hervorragende Arbeit hingelegt. Allen Spielern, die zum Einsatz kamen, gebührt uneingeschränktes Lob für ihren Einsatz. Bei dieser Mannschaft zeigte sich ein toller Ehrgeiz, verbunden mit einem lobenswerten Kammeratschaftsverhältnis Es kann nur ein Abschlusswort geben: Dank an alle, die an der, für Waginger Verhältnisse, überragende Saison, beteiligt waren.

Quast/Klu

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