Waldkraiburg lässt Punkte und zittert weiter

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Mit einem 3:3 kehrte der VfL Waldkraiburg am Freitagabend aus Bad Aibling heim. Ein Unentschieden, mit dem man leben kann, aber das gewünschte Ziel, vorzeitiger Klassenerhalt, wurde nicht noch nicht erreicht. Die Entscheidung wird somit aufs nächste Wochenende verschoben, wenn der VfL im Jahnstadion gegen den direkten Konkurrenten SV DJK Rosenheim II spielt. Für die 150 Zuschauer in der Willing-Arena war es ein unterhaltsamer Abend.

Beide Teams suchten ihr Glück in der Offensive und vernachlässigten dadurch immer wieder die Defensive. Zweimal ging der VfL durch Burhan Karababa (2./23.) in Führung – zweimal konnte der TuS ausgleichen (11./28.). Nach der Pause (56.) erzielten die Hausherren das 3:2, das Kapitän Benny Hadzic kurz drauf ausglich (63.). Zwölf Minuten vor dem Ende verhinderte der Pfosten den möglichen Siegtreffer für den VfL.

Ohne Stammtorhüter Barne Auer reiste der VfL zum Absteiger TuS Bad Aibling. Stattdessen stand der 19-jährige Flügelflitzer Matti Szczuka zwischen den Pfosten, erstmals in einem Pflichtspiel für den VfL. Nächste Hiobsbotschaft nach der Aufwärmphase, Spielertrainer Markus Gibis signalisierte – es geht nicht. Für ihn rutschte Burhan Karababa in die Startelf und dankte es mit zwei Treffern.

Traunsberger verpasst Doppelschlag

Die Gäste aus Waldkraiburg waren von Beginn an sehr energisch und erwischten die Aiblinger, insbesondere den Torhüter Moritz Düsel, auf den falschen Fuß. Ein Fehlpass im Mittelfeld nutzte Burhan Karababa zur schnellen 1:0 Führung, geschickt umspielte er den Goali und schob ins leere Tor ein. Nach zehn Minuten sogar die Chance zu Erhöhen. Patrick Keri schickte Hannes Helldobler steil, der von der Grundlinie zurück auf den heran laufenden Innenverteidiger Martin Traunsberger passte, doch sein Volleyschuss von der Strafraumkante verfehlte sein Ziel.

Dann der Ausgleich wie aus dem Nichts. Ein langer Ball von der Mittellinie in den VfL-16er und Topstürmer Mathias Katozka knallte den Ball volley in die Maschen, unhaltbar für Matti Szczuka. Im Anschluss hatten auf der einen Seite Yves Deutsch und auf der anderen Seite Sebastian Marx gute Einschussmöglichkeiten aus der zweiten Reihe. Dann die 23. Minute, nach einem Rückpass haute Goali Düsel an den Ball vorbei und so war der Weg frei für Burhan Karababa, der wieder nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Doch die Freude währte nicht lange, denn wenige Minuten später der erneute Ausgleich.

Tore, Abseits, Außennetz

Ein Lupfer in den VfL-Strafraum und Außenstürmer Marx hatte keine Mühe den Ball im langen Eck zu versenken. Nach einer halben Stunde jubelten die TuS-ler erneut, doch der Abseitstreffer von Marx fand zu recht keine Anerkennung. Minuten später ein brandgefährlicher Freistoß von Katozka aus gut 25 Metern. Kurz vor Szczuka sprang der Ball noch auf, der aber trotzdem klären konnte. Kurz vor der Pause fehlte Patrick Keri die Übersicht, statt in die Mitte zu passen, zog er aus spitzem Winkel ab und traf nur das Außennetz.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Kurstädter in Führung. Nach einer mustergültigen Flanke von Marx kam Andreas Baumann völlig freistehend zum Kopfball und machte das Tor zum 3:2 (56.). Sekunden später fast der Ausgleich nach einem Freistoß von Liviu Pantea, doch Düser konnte den Ball halten. Doch in der 63. Minute ist es dann doch so weit und wie schon letzte Woche, erzielte der „Commander“ Kapitän Benny Hadzic den mehr als verdienten Ausgleich. Nach einer Ecke von Andy Balck köpfte Hadzic zuerst Torhüter Düsel an, doch im Nachsetzen stocherte er den Ball über die Linie.

Brisante Schlussphase

Kurz drauf wieder Freistoß für den VfL, wieder führte Liviu Pantea aus. Moritz Düsel hatte große Probleme und konnte den Ball erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen. Im Gegenzug ging ein Schuss von Fabio Hopf nur knapp übers VfL-Gehäuse, genauso, wie der Schuss von Pantea nach dem schönen Anspiel von Balck. In der 78. Minute hatte Yves Deutsch den Siegestreffer auf dem Fuß. Andy Balck spielte in den Lauf von Deutsch, der völlig frei vor Düsel auftauchte und von der Strafraumkante abzog, doch statt im Tor landete der Ball nur am Pfosten.

Minuten später kam Pantea im Strafraum zu Fall, doch der mögliche Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Andreas Sedlmaier blieb aus. Und kurz vor dem Ende erneute Chance für Pantea nach einem langen Einwurf von Hannes Helldobler, doch Düsel rettete in letzter Sekunde. So endete die Partie 3:3, das vierte Unentschieden in Folge für den VfL und das elfte insgesamt.

Wieder nur ein Pünktchen im Kampf um den Relegationsplatz. Jetzt kommt es am kommenden Wochenende zum Showdown im Jahnstadion, wenn der SV DJK Rosenheim II zu Gast ist. …und in dieser Partie reicht dem VfL ein Pünktchen, um sich endgültig zu retten.

Pressemitteilung VfL Waldkraiburg

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