Laufen verdient sich den Punkt

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Vor wintersportlicher Minuskulisse am Sportplatz an der Breitwiese, sozusagen unterhalb des Watzmanns, begannen beide Teams druckvoll und gedankenschnell. Mit dieser Spielweise belohnte sich in der 5. Spielminute zu allererst der Gast von der Salzach.   Beim ersten richtig gefährlichen Angriff erhielt David Cienskowski im Strafraum das Leder und versenkte dieses flach im Kasten des TSV-Keepers Stefan Schach zur 0:1 Gästeführung. Nur zwei Minuten hielt die Freude über die Führung stand, dann kassierte man sogleich den Ausgleich. Nachdem mit dem Herausspielen der Situation beim Gast zulange gewartet wurde, schnappte sich Kapitän Robert Reichlmeier auf der linken Außenbahn den Ball.   Reichlmeier setzte seine Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Daniel Halilovic unbedrängt volley zum 1:1 einnetzen konnte. Die beiden Spitzenstürmer Cienskowski und Halilovic haben also erwartungsgemäß gleich in der Anfangsphase genetzt. Der wieder einmal agile Michael Hollinger vom SV Laufen erhielt nach einer Viertelstunde aus dem eigenen Mittelfeld das Runde vorgelegt. Hollinger war schon in Schussposition vor Torhüter Schach gelaufen, konnte diesen jedoch nicht überwinden. Munter ging es an der Breitwiese weiter.   Ein Missverständnis von SVL-Goalie Michael Höglauer und seinem Vordermann Tobias Stockhammer machte in der 20. Minute dann eine Chance des TSV Berchtesgaden größer, als sie wohl ohne dieses Missverständnis gewesen wäre. Kapitän Robert Reichlmeier kam dadurch ziemlich leicht ans Leder, knallte aber vermutlich schon mit dem Torjubel im Rachen dieses weit übers Gehäuse. In der 27. Minute konnte sich der Hausherr von Trainer Richard Hartmann beim Fußballgott und beim fehlenden Abschlussglück des SV Laufen bedanken. Der Gast zeigte einen hervorragenden Spielzug aus der eigenen Hälfte. Benedikt Schauer zog seinem Gegenspieler auf rechtsaußen davon und flankte präzise in die Gefahrenzone.   David Cienskowski konnte seinen Kopfstoß allerdings nicht entscheidend drücken, so dass Stefan Schach sicher parierte. Unvermittelt zog in der 31. Minute auf der anderen Seite Martin Förg volley ab. Nach einem Einwurf von Andreas Hartmann versuchte sich Förg artistisch, doch auch ihm fehlte das Glück - der Ball flog zu unplatziert über die Latte. Nur magere fünf Spielminuten darauffolgend brannte es im Berchtesgadener Strafraum lichterloh.   Wiederum flankte Benedikt Schauer in diesen hinein. Kapitän Florian Hollinger versuchte mit einem Scherenschlag den ruhig agierenden Stefan Schach zu überwinden, doch der Ball flog hauchdünn über Schach hinweg ins Toraus. Zum Ende der ersten Hälfte war der Gast des SV Laufen nun deutlich stärker und in der Spielanlage ansprechender als der Hausherr. Doch auch weitere kleinere Torchancen konnte von der Elf von Trainer Manfred Reidinger nicht genutzt werden.   Der SV Laufen machte nach dem Pausentee genauso weiter, wie sie im ersten Durchgang aufgehört haben. Der Hausherr hatte zu Beginn kaum Akzente in der Offensive zu setzen und beschäftigte sich vorerst mit der Verteidigung des eigenen Tores. Doch ab der 60. Minute drehte sich das Spiel ein wenig. Der SVL machte Bekanntschaft mit "Bruder Leichtsinn" und lud damit die Hartmann-Crew ein, selbst wieder mehr zu machen. Jedoch konnte der TSV daraus kein zählbares Kapital schlagen. In der Folge entwickelte sich ein Kreisklassenspiel, welches sich zumeist in Fights im Mittelfeld abspielte.   Nur einige Ansätze in den Offensiven waren zu sehen, die allerdings beidseitig wenig bewirkten. Der Hausherr schien früh mit dem Remis zufrieden, während dem SV Laufen die nötige Durchschlagskraft fehlte. Allerdings legten beide Teams in der Schlussviertelstunde doch noch eine Schippe drauf. Die erste Aktion entstand in der 76. Minute durch einen Spielaufbaufehler des Gastes. Dadurch kam das Leder steil auf Daniel Halilovic. Halilovic knallte das Runde über das Tor. Auch der SVL war nun in der Offensive wieder ansprechender. Konnte aber Chancen durch Michael Kirschner (per Kopf), Michael Hollinger und Helmuth Putzhammer allesamt nicht nutzen.   In der 86. Minute kam der Ball ähnlich der ersten Hälfte wieder zu Martin Förg. Einen Einwurf verlängerte Laufens Defensive auf Förgs Schlappen. Wiederum war Förg nicht zielgenau und der Ball flog über das Gehäuse von Michael Höglauer. In der Schlussminute musste angesprochener Keeper der Salzachstädter entscheidend eingreifen. Einen Distanzschuss von Stefan Sontheimer entschärfte der Laufener Rückhalt mit einer Glanzparade. Im Gegenzug hätte auch Helmuth Putzhammer noch einnetzen können, wurde aber von zwei einheimischen Defensivakteuren frühzeitig vor dem Einschuss gestört, so dass es beim gerechten Remis an der Breitwiese blieb.   Pressemitteilung SV Laufen

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